Wie Kamerun an einer Feudal-Clique zerbricht

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(Volker Seitz) Die Dauerherrschaft des Präsidenten Paul Biya – seit 1982 an der Macht – hat zu Gewaltausbrüchen im Land geführt. Biya hat ein informelles System von Personenbeziehungen aufgebaut, das der Machtausübung dient. Sein Machtgerüst besteht aus Bestechung, Erpressung und Wahlmanipulation. Biya hat friedliche Proteste gegen die Bevorteilung der französischsprachigen Mehrheit gewaltsam niederschlagen lassen. Jetzt droht das Land zu zerbrechen. In Kamerun zeigt sich beispielhaft die direkte Verbindung zwischen politischer Macht und Reichtum.

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