Berlin: Passant verweigert antisemitische, arabische Parole und wird verprügelt

In Spandau bei Berlin ist ein 36-jähriger Mann von drei vermutlich arabischen Männern aufgefordert worden »Free Palestine« – »Befreit Palästina« – zu rufen. Als er sich weigerte, wurd er von den Angreifern geschlagen und getreten. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen. Von den Tätern fehlt jede Spur.
Der Vorfall, der an Verhältnisse wie im Berlin der 1930er Jahre erinnert, ereignete sich bereits am Montagabend am Altstädter Ring in Spandau, dem westlichsten Bezirk der Stadt.
Der Angegriffene, der sich weigerte, die unter Arabern und Linken populäre antisemitische Parole zu rufen, verlor nach dem Angriff für kurze Zeit das Bewußtsein. Eine Zeuge alarmierten einen Rettungswagen, der den Mann in ein Krankenhaus brachte.
Im Mainstream wurde die antisemitische Gewalttat mit der immergleichen dpa-Meldung abgehandelt, als sei nichts geschehen. Von einer überregionalen solidarischen Aktion oder einem Kampf gegen arabischen Antisemitismus ist nichts zu hören gewesen. Warum auch, sitzen die antisemitischen Parteien in Berlin doch an der Regierung.

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