»Die europäische Tradition und Kultur werden angegriffen«: Wehren wir uns jetzt!

In einer Rede vom 9. Oktober rechnete Giorgia Meloni, Vorsitzende der italienischen Partei Fratelli d’Italia mit der derzeitigen Politik ab.Der Volltext ist auf Deutsch hier zu lesen.
»Die Person wird angegriffen, und damit auch der Wert des menschlichen Lebens selbst. Von jedem einzelnen menschlichen Leben, denn jeder von uns ist Träger eines einzigartigen und unwiederholbaren genetischen Codes, und dieser ist, ob er will oder nicht, heilig. Die vermeintlich „Guten“ hingegen wollen uns die Kultur des Wegwerfens aufzwingen, des Lebens, das es nicht wert ist, nach subjektiven Maßstäben gelebt zu werden, des Lebens, das ausgewählt, verkauft oder gekauft werden kann, als wäre es ein Produkt aus dem Supermarkt, des Lebens, das sich mit Drogen selbst zerstören kann,« kommentierte die Politikerin und kreidete damit die »Gesellschaft des Todes« an, die von Papst Johannes Paul II. so bezeichnet wurde.
Aber nicht nur das ungeborene Leben werde angegriffen, die Familie selbst werde absichtlich zersetzt: »Die wesentliche Keimzelle für die Zeugung, Erziehung und Bildung unserer Kinder, das Zentrum der Zuneigung und Solidarität zwischen den Generationen, der erste Ort der Zugehörigkeit. Die sexuelle Identität wird angegriffen, die die LGBT-Lobbys durch Gender-Propaganda in den Schulen, in den Medien, in den Institutionen mit dem Prinzip des „self id“ – ich bin nicht, was ich bin, sondern was ich fühle – demontieren wollen, was vor allem die Rechte und Errungenschaften der Frauen angreift,« soMeloni.
Auch die christliche Identität werde verdrängt und systematisch aus Gesellschaft und Kultur ausgeschlossen.
Zudem stehen die Grenzen der Nationen auf dem Spiel: »Die Grenzen unserer Nationen und Europas werden angegriffen, sie sind dem entsetzlichen Druck der Einwanderungsrhetorik der Linken ausgesetzt, die einen schändlichen Menschenhandel betreibt, um uns mit neuen verzweifelten Menschen zu füllen, die in zu vielen Fällen in der Kriminalität enden oder die Brotkrumen mit unseren Armen in den Vorstädten der großen Metropolen teilen.«
Aber nicht nur in politischen Manövern, auch in der Zersetzung der Geschichte selbst liegt die Wurzel der heutigen Situation:
»Unsere Geschichte wird angegriffen, feige versucht von der linken „Löschkultur“, die alles vergisst und alles zerstört. Natürlich ist die Geschichte Europas und des Westens voller komplexer und tragischer Ereignisse, aber diese Geschichte hat die Demokratien geformt, die wir heute kennen, und die Lösung besteht nicht darin, sie auszulöschen, sondern aus der Erinnerung eine Lehre zu ziehen. Ich möchte weiterhin mit Ihnen, meinen spanischen Freunden und Brüdern, über Christoph Kolumbus diskutieren, aber ich werde nicht akzeptieren, dass seine Statuen abgerissen werden, weil irgendein Black-Lives-Matter-Barde ihn für einen gefährlichen Sklavenhändler hält. In Europa werden keine Statuen abgerissen, sondern Statuen werden von den Taliban abgerissen!«
Vor allem appellierte dieitalienische Politikerin an den gesunden Patriotismus, der der Kern einer nachhaltigen Politik darstellen muss: »Das Vaterland wird angegriffen, der höchste Wert, der alle anderen zusammenhält, weil er Gemeinschaft, Grenzen, Geschichte und Identität bedeutet. Ein Heimatland, das wir vor dem Abdriften des einzigen globalistischen Modells retten wollen, das flüssig und einheitlich ist, aber auch vor internem Sezessionismus, der nicht zufällig von der großen Finanzspekulation finanziert und angestachelt wird, die die Staaten entzweien muss, um sie zu schwächen und zu beugen. Wie Sie glauben wir an eine Nation, ein Volk, eine Sprache und eine Flagge!«

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