Die WHO zeigt der Ampel ihre Grenzwerte auf



Fahrverbot für alle (Symbolbild:Shutterstock)

Es war nur eine kurze Zeit fürs Glück: Aufbruch in ein modernes Jahrzehnt, ein moderneres Deutschland soll her, die neuen Partner im Trio hatten in ihren Sondierungen das Land und seine Zukunft vor Augen. Kritische Beobachter aus dem nahen Ausland hatten sich gewundert, dass der ökonomische Riese der Betrachtung des Aussenpolitischen im Wahlkampf sowenig Bedeutung beimaß. In der Tat: Ob Laschet oder Baerbock, Lindner oder Scholz, sie alle wollten zwar irgendwo und irgendwie die Welt vorm bitterbösen CO2 retten – aber nicht vor den Taliban, vor den Chinesen oder den Russen. Selbst das Reizthema Europa spielte im vergangenen Wahlkampf nur als ewige Wir-in-Europa-Floskel eine Randrolle.

Umso härter nun die ersten Einschläge, die von außen kommen (es werden nicht die letzten sein): So ballert die WHO mit neuen Studien und Vorgaben für reine Luft und gegen das teuflische CO2-Verbrennerauto wie wild um sich. Die EU kündigt bereits Vollzug an; bald soll es neue und immer raffinösere Verordnungen, Vorschriften und Grenzwerte geben, solange, bis – nach ihrer peniblen Umsetzung – auch im letzten deutschen Dorf nur noch Eselskarren und Lastenfahrräder vom Ende der bisherigen Zivilisation künden. Aufgeregte Kommentatoren haben wie immer allenfalls halb kapiert, dass die immer neuen Richtlinien für Feinstaub, Stickoxide oder CO2-Emissionen Fahrerlaubnisse in Innenstädten und Zulassungen für PKW sofort verunmöglichen – und damit eine geordnete Mobilitätswende, also schrittweisen Rückzug aus der gewohnten Mobilität hin zu einer neuen, ad absurdum führen.

Deutsche Klimapolitik und die der Eurokraten sind wie ein Krieg gegen die deutsche Automobilindustrie, die diesen – mit teilweise aktiver eigener Mitwirkung – unter der giftgrünen Kanzlerin Merkel ohnehin längst verloren hat. Nach und nach entfalten die fortgesetzten Attacken auf die infrastrukturelle Restsubstanz im dichtbesiedelten Deutschlandm (und damit auch auf die quer über deutsche Autobahnen verlaufenden europäische Lieferwege), die immer weitere Belastung des Berufspendlerverkehrs und die schleichende Zerstörung vierhunderttausender Arbeitsplätze in der angestammten hiesigen „Mobilitätsindustrie“ (samt ihrer zahllosen großen und kleinen Zuliefererbetriebe) ihre finale zerstörerische Kraft. Am Ende der Zersetzung der Autokonzerne droht eine nie gesehene Massenarbeitslosigkeit, die durch noch so viele planwirtschaftlich subventionierte Jobs der „grünen Wirtschaft“ nicht ansatzweise aufgefangen werden kann. Damit einher gehen massive Standortkrisen und erhebliche Folgen für die übrige deutsche Wirtschaft, die ohnehin mit der Rezession und den Folgen der Corona-Einschränkungen auf Jahrzehnte belastet ist.

Zersetzung der deutschen Industrie

Eigentlich wäre die erste große Herausforderung für die rot-grüne (auch ein wenig gelb blinkende) Ampel, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Doch die Grünen wollen das bereits Beschlossene behalten und noch viel Schlimmeres, sehen sich selbst als als vollstreckender Arm eines globalen Movements der Planetenretter – und damit natürlich auch als Lautsprecher für die neuesten WHO-EU-Feinstoff- und sonstigen Abgaswerte. Die SPD steht vorm totalen Verrat an ihrer einstigen Arbeitnehmerklientel, welche bei der Autoindustrie direkt auf Entlassungen und Massenarbeitslosigkeit ohne Perspektiven blickt. Die FDP müsste eigentlich liberaler Bremsklotz sein, um das Schlimmste zu verhindern – doch sie hat sich insgeheim bereits ins Regieren verliebt; ob sie dem Druck standhält, der in den kommenden Tagen und Wochen von Umweltverbänden und den laut lärmenden Greta-gefügigen Grölkindern auf sie ausgeübt wird, darf getrost bezweifelt werden. Vermutlich wird sie sich der politischen Infantilität, den Beschimpfungen und angeblichen klimaideologischen „Sachzwängen“ beugen. Alles andere würde einen erneuten Abbruch der Koalitionsverhandlungen (wie 2017) bedeuten – und wäre für Lindner wohl noch horrender als die grüne Restabwicklung des deutschen Wohlstands.

Mit der Brüsseler Eurokratur und Deutschland als einflussreichstem Mitgliedsstaat und EU-Zahlmeister wurde in der Merkel-Ära eine institutionelle Krake installiert, welche längst die Wissenschaft vergewaltigt, um ihre Umweltdoktrin durchzupeitschen, einen Green Deal, der am Ende Europa in eine Agrarwüste zurückverwandelt wird. Eine neue Bundesregierung hätte hier normalerweise alle Hände voll zu tun, um zumindest Schadensbegrenzung zu erreichen; selbst Mainstreammedien fordern allmählich, der preistreiberischen, ökonomisch ruinösen und freiheitsfeindlichen Entwicklung Einhalt zu gebieten und nicht jedem neuen Abgaswert hinterher zu laufen. Denn nur allzu deutlich wird der Krieg in unseren Städten zugunsten eines Overkills der Automobilität angezettelt. Liest man die Selbstdarstellung des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit (ECEH), des hiesigen WHO-Ablegers im Lande, so erkennt man schon am Duktus, wer uns in Wahrheit längst regiert: „In den letzten 20 Jahren hat sich das ECEH zu einem globalen Exzellenzzentrum im Bereich Umwelt und Gesundheit entwickelt. Die Arbeit des Zentrums zur Evidenzgewinnung und seine normative Orientierungshilfe in Umwelt- und Gesundheitsfragen genügen in puncto wissenschaftlicher und ethischer Integrität auf Dauer höchsten Ansprüchen. In dem Maß, in dem der Zusammenhang von Umwelt und Gesundheit sowohl global als auch in Europa stärker ins Blickfeld gerückt ist, hat diese Arbeit im Lauf der Zeit zunehmende Relevanz und Anerkennung gewonnen. Ein neuer Impuls für die Arbeit des Zentrums kommt von der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, in der Gesundheit und Wohlbefinden, verknüpft mit Umwelt- und arbeitsbezogenen Faktoren.

Krieg in unseren Städten

Ist von dieser künftigen Ampel ernsthaft der Wille und das Rückgrat zu erwarten, sich mit jenen Kräften anlegen wollen, die alle Welt unter ihre normative Kontrolle bringen wollen und sich dabei nur mehr dürftig als „Gönner und Gutmenschen“ tarnen? Die Covid-Hysterie brachte unsere „Weltgesundheitsorganisation“ bereits schwer in Verruf: Nicht nur, dass man dort zu Pandemiebeginn offen die Geheimhaltungsinteressen der umstrittenen Virusforschung bei den Chinesen zu vertuschen mithalf; auch bei ihrer generalstabsmäßigen Exekutierungsassistenz bei der monströsen Covid-Impfkampagne, die Pharmazie-Industrie astronomische Gewinne bescherte, geriet die WHO in immer größeres Zwielicht. Ach, unsere Medien! Darüber schwiegen sie und schweigen sie verlässlich. Und wenn sie sich dann punktuell doch mal hervortrauen, dann immer nur halbherzig-verzagt und beim ersten Gegenwind stecken sie schon wieder zurück. Wer in Deutschlands Leitmedien allzu kritisch berichtet, ja gar einen echten Paradigmenwechseln der Berichterstattung riskiert, der wird wegrasiert wie derzeit Kollege Reichelt bei der „Bild“, der einigen mächtigen Strippenziehern in den USA wohl im Wege bei ihrer hegemonialen Globalisierung stand (denen die Gelegenheit zum Rausschmiss wie gerufen kam).

Wer iste eigentlich diese WHO? Ausgerechnet der Südwestrundfunk, in seinem Spartenprogramm SWR2, beantwortet diese Frage ausnahmsweise mal quasi öffentlich-rechtlich-objektiv: „Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird mittlerweile zu 80 Prozent von privaten Geldgebern und Stiftungen finanziert. Größter privater Geldgeber ist die Bill und Melinda Gates Stiftung. Seit der Jahrtausendwende hat die Gates-Stiftung der WHO insgesamt 2,5 Milliarden Dollar gespendet – 1,6 Milliarden davon für die Ausrottung von Polio, Kinderlähmung. Insgesamt gibt die Stiftung jährlich vier Milliarden Dollar aus. Das Geld fließt in einen Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, in die medizinische Forschung und in Impfpartnerschaften mit Pharmakonzernen.“ Interessant ist, dass diese Fakten für jedermann nachlesbar sind und sogar vom Mainstream gar nicht geleugnet werden – dass aber der, der daraus eine Einflussnahme von Gates auf die WHO-Politik ableitet, als Verschwörungstheoretiker gilt.

Das schallende Gelächter der Milliardäre über Dummdeutschland

Um es einmal auch den vielen treudoofen Mit- und Wahlbürgern in diesem Land ganz simpel zu erklären: Ja, liebe Leute, hier sind seltsame Figuren am Drücker wie der Milliardär Bill Gates, der via WHO und den Basis ihrer Vorgaben erlassenen Rechtsverordnungen zur „Abgasgesundheit“ den Verkehr in Hamburg-Altona mitregelt, der unseren exzellenten, praktisch abgasfreien Diesel ins Kriminalmuseum nach Stuttgart-Stammheim befördert und die Lastenfahrräder als seine persönliche Weltgesundheitsparade durchs Brandenburger Tor lenken will. Darauf ein Prosit, Bill und Melinda, ihr seid schon raffinierte Schlawiner! Den Deutschen das Automobil verbieten – und selbst einen Porsche 959 im Stall der eigenen Benzinersammlung halten. Bill Gates hat bei einer Versteigerung auch einen raren Porsche 911 Turbo ersteigert und soll außerdem noch diverse weitere Luxuslimousinen im Rennstall haben.

Und abends, am Kamin, während sich wieder einer der vielen fossilbetriebenen Oberklasseboliden bei Gates & Co. in den klimatisierten Luxusgaragen abkühlt, lachen sie sich schampusnippend tot, wenn sie die Nachrichten aus Deutschland und die Reden deutscher Politiker mitverfolgen. Und wenn sie Bilder von leeren Berliner Straßen und geplagte Menschen sehen, die von ihrem Einkauf bei Aldi mit dem Lastenrad den Prenzlauer Berg auf dem Kopfsteinpflaster mühsam hochradeln, dann fallen die Milliardäre vor Lachen vom Nappaledersofa und kringeln sich stundenlang. Mit Doofdeutschland spielen muss irre lustig sein – wenn man seine Finger am Drücker und genügend Geld für solche Spielereien hat.

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