Heute ist Weltwassertag

Am Internationalen Tag gegen den Rassismus machten Deutschlands Altparteienpolitiker und Mainstreammedien mobil und fuhren alles auf, was Rang und Namen hat. Sogar Sondersendungen wurden übertragen. In Deutschland ist der angebliche Kampf gegen den Rassismus offensichtlich das wichtigste Thema überhaupt.
In anderen Ländern haben die Menschen wesentlich wichtigere und echte existenzielle Probleme. Mehr als zwei Milliarden Menschen auf diesem Globus haben keinen oder nur begrenzten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Über vier Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, saubere Sanitäreinrichtungen zu nutzen, heißt es im diesjährigen UN-Weltwasserbericht. Der seit 1993 bestehende Weltwassertag soll auf diese Fakten aufmerksam machen. Dieses Jahr steht er unter dem Motto »Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle (Leaving no one behind – water and sanitation for all)«.
Allerdings scheint dieses für mehr als ein Viertel der Menschheit elementare Problem die Merkel-Regierung und die anderen Altparteienvertreter nicht zu interessieren. Sie propagieren viel lieber ihre eigenen, kurzsichtigen Ziele wie den unbedingten Energiewandel. Doch gerade zur Gewinnung von Lithium, welches für die Batterien der Elektromobile benötigt wird, wird Unmengen an Trinkwasser verschwendet (nachzulesen unter anderemhier).
Unzweifelhaft ist, dass Rassismus, dort wo er sich wirklich zeigt, zu bekämpfen ist. Die UN hat in ihrer entsprechenden Resolution die Definition klar vorgegeben. Doch sich einer Aufgabe zu widmen, spricht nicht davon frei, die Augen gegen andere Probleme zu verschließen. Und schon gleich gar nicht, wenn die UN davor warnen, dass der Zugang zum Wasser in der Zwischenzeit als Waffe eingesetzt wird.

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