Kommentar zu Studie der Universität Rostock zu Farbigen im Fernsehen ruft Empörung hervor von Eberhard Schmidt

Als Antwort auf Exilierter Rheinländer.

Ja, im (deutschen) Sozialismus gab es tatsächlich die Anweisung / Aufforderung / nachdrückliche Mahnung an die Kulturschaffenden, die Werktätigen und die Arbeiterklasse und Bauern genügend abzubilden, ihren „Kampf“ und ihr Leben in den Romanen, Filmen und Theaterstücken zu beschreiben und zu würdigen. Realistische Konflikte aus der Arbeitswelt, aus dem gesellschaftlichen Leben sollten behandelt werden, keine abseitigen psychologischen bürgerlichen Spinnereien oder Formalismen.

Heute geht es um die Quote im Fernsehen an Fremdstämmigen und exotisch aussehenden, egal worum es geht? Auch bei einem Drama aus dem Bauernkrieg oder dem Deutsch-Französischen Krieg? Oder meinen die das nur in bezug auf in der Gegenwart spielende Stücke? Ich würde dann sicherheitshalber übererfüllen, am besten nur Schwarze spielen lassen. Ärzte, Präsidenten, Unternehmer, Kanzler und Parteivorsitzende, Bäcker, Bergsteiger, Detektive und Mörder (nein, das letzte lieber nicht). Mal sehen. wie’s ankommt.

Oder die müssen in Bamberg-Ost drehen, hier kommt in den Straßenszenen automatisch der richtige Proporz zustande.

Leserbriefe

Nachrichten, Kommentare, Leserbriefe - News im Minutentakt.