Jongen: Anhörung im Bundestag – Kulturausschussvorsitzende Katrin Budde (SPD) unterbindet Frage zur Entlassung von Hubertus Knabe

Berlin, 22. März 2019. Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Marc Jongen, hat in einer Sachverständigenbefragung anlässlich des 30-jährigen Jahrestages des Endes der SED-Diktatur die Kündigung des Direktors der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, zur Sprache gebracht.

Die Vorsitzende des Kulturausschusses, Katrin Budde (SPD), unterband daraufhin die Beantwortung der gesamten Frage durch die Sachverständigen, weil die Frage vom Thema abweiche.

Dazu erklärte Jongen: „Die AfD wird den Versuch, unbequeme Fragen zu unterbinden, nicht hinnehmen. Dass ausgerechnet anlässlich einer Anhörung zum Ende der SED-Diktatur frei gewählte Abgeordnete an der Ausübung ihres parlamentarischen Fragerechts gehindert werden, spricht Bände. Wir werden uns aber nicht einschüchtern lassen und das Nachwirken von Stasi und SED bis in unsere Tage weiterhin thematisieren.“

Jongen hatte in seinem Redebeitrag deutlich gemacht, dass gerade Hubertus Knabe für seine konsequente Aufarbeitung der SED-Diktatur Respekt verdiene. In seinem Buch „Der diskrete Charme der DDR. Stasi und Westmedien“ habe er dokumentiert, wie bereitwillig sich viele Westmedien von der Stasi mit Material versorgen ließen und sich damit wohl viele Feinde gemacht. Jongen verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Vize-Fraktionsvorsitzenden der Union, Arnold Vaatz, der Knabes Kündigung als „irreparablen Rückschlag für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte“ eingestuft hat.

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