China droht mit Lieferstopp von Magnesium

Rund 87 Prozent der weltweiten Magnesium-Produktion ist in den Händen der KPCh-regierten Volksrepublik China. Seitdem die Produktion in Europa aus Kostengründen auf ein Minimum herabgefahren wurde, hat man sich von Magnesium-Importen aus China abhängig gemacht.
Ein chinesisches Dekret zur Kontrolle des Energie- und Rohstoffverbrauches unterbindet nun die Lieferungen von Magnesium ins Ausland. Die deutsche Industrie ist über diese Entwicklung geschockt [siehe Bericht »Welt«]. Das Auswärtige Amt und Bundeswirtschaftsministerium sind alarmiert.
Magnesium ist in großen Mengen unter anderem für die Herstellung von Aluminium notwendig. Weite Teile der Industrie sind davon betroffen, vor allen die deutsche Automobilindustrie. Wenn der Lieferstopp anhält, könnte bereits noch vor Weihnachten die Industrieproduktion in weiten Teilen Deutschlands brachliegen, wird gewarnt.
Nach der Inflation, der Energiekrise und dem allgemeinen Rohstoffmangel könnte dies für einige Industriezweige den Todesstoß bringen.

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