»Fokussierung auf E-Mobilität ist falsch«

Die Merkel-Regierung und bestimmte Lobbygruppen in Deutschland propagieren weiterhin ihren Feldzug zu Gunsten der Eltektromobilität um jeden Preis. Dabei blenden sie geflissentlich aus, dass unter anderem Kinder im Kongo in den Kobaltminen sich beinahe zu Tode schuften und wie Sklaven gehalten werden. Sie blenden auch aus, dass Millionen von Liter gutem Trinkwassers zur Gewinnung des für die Batterien so wichtigen Lithiums vernichtet werden. Der Umstieg zur Elektromobilität wird von diesen Gruppen wie eine Monstranz vor sich hergetragen.
Doch immer mehr Experten äußern in der Zwischenzeit Kritik an dieser ausschließlichen Fokussierung auf den Elektroantrieb. Einer von ihnen ist Clemens Fuest, Chef des Münchner Ifo-Instituts. In einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte er, dass es falsch sei, »wenn die ganze Branche jetzt alles auf eine Karte setzt und sich auf E-Mobilität fokussiert.« Fuests Ansicht nach müssten auch alternative Konzepte weiter verfolgt werden, »also etwa die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle und Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen.«
Alleine schon wegen der begrenzten Reichweite der Elektrofahrzeuge läge es auf der Hand, dass man bei der Mobilität breiter ansetzen müsse. Die E-Mobilität, so Fuest, sei auch wegen der fehlenden Dichte eines Netzes von Ladestationen »nur etwas für Ballungsräume ist und weniger für den ländlichen Raum.«

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