Dänischer Muslim-Konvertit tötet mindestens fünf Menschen mit Pfeil und Bogen

Kongsberg mit seinen knapp 30.000 Einwohnern liegt etwa 50 Kilometer südwestlich der norwegischen Hauptstadt Oslo. Bisher war Kongsberg außerhalb der dortigen Region nicht wirklich bekannt. Das hat sich jetzt schlagartig geändert, denn ein 37-jähriger zum Islam konvertierter Däne hatte sich einen Supermarkt in Kongsberg ausgesucht, um die Lehren des Koran in einen gleich mehrfachen Mord umzusetzen. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen schoss der 37-Jährige auf die Besucher des Supermarktes, mindestens fünf von ihnen mordete der Koran-Anhänger, einige weitere werden aufgrund ihrer Verletzungen noch im Krankenhaus behandelt.
Der norwegische FernsehsenderTV2 hatte gemeldet, dass es sich bei dem Mörder um einen Mann handelt, der zum Islam konvertiert sein soll und mehrere Kontakte zum norwegischen Gesundheitssystem hat. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen ist, herauszufinden, ob zwischen diesen Morden und den Kontakten ein Zusammenhang besteht. Allerdings gehen die Ermittlungsbehörden derzeit eher von einem islamistisch motivierten terroristischen Akt aus.
Das Militär hat das Zentrum von Kongsberg durchsucht, der Mann wurde festgenommen, Hinweise auf weitere Täter gibt es nicht, sagt Polizeisprecher Øyvind Aas. Der Mehrfachmörder wurde nach kurzer Fahndung festgenommen und unverletzt zur Vernehmung gebracht. Da er sich aber offenbar über längere Zeit in einem größeren Areal bewegt hat, sei es nicht auszuschließen, dass dem Mörder noch weitere Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Polizei sucht daher großflächig die Gegend um Kongsberg ab.

Leserbriefe

Nachrichten, Kommentare, Leserbriefe - News im Minutentakt.