Der „Morgenthau-Plan“* des Herbert Diess

VW-Chef Herbert Diess denkt offenbar häufig über den Tellerrand hinaus, wie sonst käme er darauf, dass ein Verbot der Currywurst „ein immenser Fortschritt“ für die VW-Welt und die große, weite, schöne, neue Welt insgesamt sein könnte? Jetzt hat er wieder nachgedacht, behauptet das Handelsblatt. Oder die Welt zitiert ein wenig übermütig: VW-Chef Herbert Diess denkt offenbar über einen massiven Stellenabbau nach. 30.000 Arbeitsplätze will der Österreicher Diess in Wolfsburg streichen, knapp jeden vierten Mitarbeiter feuern. Upps. Nun fühlte sich der Aufsichtsrat angeblich „überrumpelt“, melden die, die es wissen wollen, wobei das schwer nachzuvollziehen ist. Denn den Herren Dr. Hussain Ali Al Abdulla und Dr. Hessa Sultan Al Jaber aus Qatar jedenfalls dürften deutsche Arbeitsplätze ziemlich wurscht sein, und Niedersachsens MP Stephan Weil, SPD, und seinem Minister Dr. Bernd Althusmann, CDU, müsste nach ihren diversen Glaubensbekenntnissen und Parteistatuten doch „Klima“ über alles gehen. Da müssen eben Opfer gebracht werden. Und die Gewerkschaften? Die mögen ja wegen des Betriebsklimas durchaus ein wenig geschimpft haben, aber der Kampf gegen Rechts zieht leider Gehirnkapazitäten ab, ansonsten gilt, was der Vorstand sagt.   Übrigens: Diess hält Tesla für den „neuen Polarstern“ der Autoindustrie, und das kann man sogar nachvollziehen. Schließlich kann er kopfrechnen: Tesla baut gerade in Brandenburg eine Autofabrik für 1,1 Milliarden Euro: Förderungsbetrag der Genossenregierung: 1,1 Milliarden Euro. Und der Tesla-Profit kommt in erster Linie vom CO2-Zertifikate-Handel. So geht nachhaltiges Business. Nach der Atomindustrie wird nun die Autoindustrie abgewrackt. Was ist mit Maschinenbau? Ist der noch hier?   Haben Sie je von Detlef Flintz gehört? Wir kannten ihn […]

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