Papst Franziskus fordert »noch mehr Impfungen« im Akkord mit Politikern in Rom

Das 35. Treffen des Dialogs und des Gebets für den Frieden fand diese Woche in Rom statt und befasste sich mit den Themen Brüderlichkeit und Klimawandel. Es orientierte sich am Assisi-Treffen von 1986, das Papst Johannes Paul II. ins Leben rief und geistige Einheit zum Ziel hatte, wie LifeSiteNews berichtete.
Neben Papst Franziskus, der bei der Abschlusszeremonie sprach, nahmen an der ökumenischen Veranstaltung auch der Abtreibungsbefürworter Jeffrey Sachs, Erzbischof Justin Welby von der Kirche von England, Aloysius John, Sekretär der Abtreibungsorganisation Caritas International, Ahmad Al-Tayyeb, der Großimam von Al-Azhar, und Pinkhas Goldschmidt, der Präsident der Konferenz Europäischer Rabbiner teil. Auch Angela Merkel und Heinrich Bedford-Strohm waren in Rom beim Treffen anwesend (Video hier).
Das Treffen hat stark politische Untertöne, besonders die Impfkampagnen der Länder wurden gefördert. Bei der Ankündigung der Veranstaltung im Jahr 2021 begrüßte Marco Impagliazzo, der Präsident der Gemeinschaft Sant‘Egidio, das jetzige Treffen als ein Zeichen dafür, dass »die Impfkampagne vielen Völkern und Nationen neue Möglichkeiten eröffnet«.
In seiner Ansprache an die Teilnehmer verwies der Papst auf sein umstrittenes Dokument Fratelli Tutti sowie auf sein Abu-Dhabi-Dokument von 2019, in dem er zu »Frieden« und irdischer »Brüderlichkeit« aufrief.
»Weniger Waffen und mehr Nahrung, weniger Heuchelei und mehr Transparenz, mehr Impfstoffe, die gerecht verteilt werden, und weniger Waffen, die wahllos vermarktet werden«, so lautete ein Teil der Wünsche des Papstes in Rom.
»Wir erwarten viele Früchte von diesem Treffen«, sagte er und lobte das ökumenische Engagement des Papstes für die »Umweltkrise«, denn »die Zeit läuft uns davon«.
Das Treffen spiegelte die »Kirche« wieder, die sich Papst Franziskus wünsch: eine völlig auf die immanenten und weltlichen Werte konzentrierte Gruppe, die sich der weltlichen Politik anpasst und alle Forderungen der globalen Elite umsetzt. Wegen dieser Einstellung trifft Franziskus immer mehr auf harten Widerstand aus seinen eigenen Reihen von Katholiken, die sich von ihrem Hirten verlassen und verraten fühlen.
Michael Hichborn vom Lepanto-Institut bezeichnete das Treffen als »eine weitere Form des Götzendienstes in Form einer menschlichen Bruderschaft ohne Christus«.

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