Meinungshoheit an Uni liegt bei linken Kleingruppen

Die deutschen Universitäten waren einst der Ort, wo nach der Wahrheit gesucht wurde, wo politische Debatten stattfanden, wo der zivile Ungehorsam elementarer Bestandteil eines jeden Semesters war. Dieser Tage gedenkt man in Deutschland den Märzgefallenen; den Menschen, die im März 1848 in Berlin vom preußischen König Freiheitsrechte forderten. Unter ihnen waren Burschenschaftler, Studenten und Schüler, die Seite an Seite mit Handwerksgesellen und Industriearbeitern für mehr Rechte eintraten.
Auch die Geschwister Scholl und ihre Widerstandsgruppe »Weiße Rose« entstanden an einer Münchner Universität. Später wurde eine ganze Bewegung (die 68er) nach den Studenten benannt, die in jenen Jahren gegen das Establishment aufbegehrten und politisch aktiv waren.
Heute gibt es solcherlei Aufbegehren nicht mehr. Linke Aktivisten und Kleingruppen beherrschen die politische Debatte an den Universitäten. Sie haben die Meinungshoheit und geben vor, was gesagt, geschrieben oder anderweitig geäußert werden darf. Eine Debatte, ein Austausch politischer Ansichten, findet heutzutage nicht mehr statt.
Ein Beispiel für die Vorgabe und Einhaltung der uniformierten Denkmuster und politischer Ausrichtungen an deutschen Universitäten und Hochschulen gibt Lion Edler in seinem Buch »Halt bloß die Klappe!«, in welchem er über seine Erfahrungen als Student am Otto-Suhr-Institut berichtet. Dort würden zum Beispiel von älteren Studenten Fachtutorien angeboten, um gezielt nach passendem Nachwuchs für die politische Arbeit zu suchen.

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