Kommentar zu Goldpreis unter Druck – Marktbeobachter wittert Manipulation von Markus Gerle

Sorry, hier muss ich widersprechen. Gold war schon arg teuer. Auch in meinem Portfolio gehört Gold. Aber auch ich habe mein Papier-Gold (Xetra) ziemlich nahe am Peak verkauft. Dies mit einem ordentlichen Plus. Wir sehen aktuell eine Korrektur der Übertreibung. Klar, Charttechnik ist bei diesem politischen Rohstoff, der kaum “verbraucht“ wird, nicht sonderlich aussagekräftig. Dennoch, die lang laufende Korrektur hat ihr 0.618 Fabonacci-Retracement noch nicht erreicht. Der Goldpreis dürfte bis zu dieser Unterstützung noch etwas fallen. Es ist ein phantastischer Zeitpunkt zum Einstieg. Von Manipulation würde ich erst ausgehen, wenn das Retracement unterschritten wird, was ich aber für unwahrscheinlich halte.
Ach ja, für wirklich langfristige Investitionen empfehle ich physisches Gold. Mein Ehering wäre jetzt auch schon deutlich teurer. Und die Hochzeit war erst 2019. Kleiner Tipp: Tafelgeschäfte wurden zwar drastisch eingeschränkt. Aber die Leute in den Scheideanstalten haben irgendwie kein Gedächtnis, was Gesichter angeht.

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