Islam-Terrorist Amri hatte weiteren Anschlag geplant

Wie heute diverse Medien übereinstimmend nach Einsicht in die Ermittlungsakten berichten, wollte der Islam-Terrorist Anis Amri nach dem Anschlag am Breitscheidplatz einen weiteren Terroranschlag in Berlin verüben. Ziel sollte das Einkaufszentrum »Gesundbrunnen-Center« im Norden der Stadt sein.
Zwei mit Amri befreundete Islamisten sollen nach akteullem Ermittlungsstand den Sprengstoff für den Anschlag bereits im Jahr 2016 beschafft und in der Wohnung eines russischen Islamisten gelagert haben. Dort wurde es bei einer Durchsuchung im vergangenen August aufgefunden.
Amri selbst habe das Einkaufszentrum ausgespäht. Das habe die Überprüfung der Standortdaten seines Mobiltelefons ergeben, heißt es in den Meldungen. Da aber die Polizei durch veröffentliche Fotos des Einkaufszentrums in dem Instagram-Konto eines der Komplizen auf das mögiche Ziel aufmerksam gemacht wurde und im Rahmen einer Überwachung eines der drei Islamisten eine Personenüberprüfung durchführen wollte, hat die Gruppe von ihrem Vorhaben abgelassen.
Amri selbst, der sich mit über 20 wechselnden Identitäten in Deutschland aufhielt, konnte sich immer wieder der Überwachung entziehen respektive wurde als nicht gefährlich eingestuft. Am 19. Dezember 2016 stellte sich dann heraus, dass Amri weitaus gefährlicher war, als es die deutschen Sicherheitsbehörden wahrhaben wollten. Zwölf Menschen mussten deswegen sterben.
Amri flüchtete nach der Tat, wurde in Italien von Polizisten gestellt und starb nach dem folgenden  Schusswechsel in Sesto San Giovanni.

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