Nach Polizistenmord in Göteborg – schwedische Polizeibasis fordert hartes Durchgreifen

Autor: L.S. Bild: Bild: Unsplash/Jonas Jacobsson Lizenz: –


3.000 Polizeibeamten fordern jetzt schwerere Strafen und ein Durchgreifen in den schwedischen No-Go-Zonen.

Gewalt und erbarmungslose Härte zwischen verfeindeten Clans prägen das Bild der No-Go-Area Biskopsgården, einem Stadtteil von Göteborg. Fast täglich finden in Schweden Schießereien statt, primär in den 61 No-Go-Areas des Landes.

Der Mord an einem Kollegen und die ausufernde Clankriminalität veranlassten die Polizeibeamtin Hannah Bergelin, einen offenen Brief an den Innenminister des Landes, Mikael Damberg, zu verfassen.

Bisher mehr als 3.000 Polizisten unterschrieben den Brief, der 20 Punkte umfasst. Gefordert werden unter anderem schnellere Abwicklung von Strafverfahren und die Kriminalisierung von “unsozialen” Verhalten gegenüber Rettungskräften. Ein Erlass von Strafverfahren soll ebenfalls abgeschafft werden.

Schweden gilt heute hinsichtlich Schießereien als das gefährlichste Land Westeuropas. Dass die Explosion an Waffengewalt nicht von ungefähr kommt, bestätigen mittlerweile auch Polizeikommissare.

“Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass das Problem der Bandenkriminalität und mafiöser Strukturen, Schießereien und Explosionen hauptsächlich mit der Einwanderung nach Schweden in den vergangenen Jahrzehnten in Verbindung steht.”, meint Polizeikommissar Erik Nord.

In einem Nebensatz fügt er hinzu, dass nahezu jeder Beteiligte in den Schießereien, bei denen er beteiligt war, vom Balkan, dem Nahen Osten, Nord- oder Ostafrika stammt.

Der Innenminister stimmte den Polizisten zu, dass gehandelt werden muss und hatte bereits “konstruktive” Gespräche mit der Verfasserin.

Nun wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zeigen, ob die schwedische Regierung ihren Worten Taten folgen lässt.

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