Kommentar zu Fridays for Future als Festival – mit Antifa und Enteignungsforderung von RMPetersen

Lese gerade „Der Waldgang“ von Ernst Jünger, 1951 erschienen. Die Angst greift immer periodisch die Menschen, Angst vor der Hölle, dem Krieg, der Atombombe, einer kommunistischen oder anders-ideologischen Revolution mit Folter und Kerker …
Seit dem Mittelalter, so Jünger, habe es keinen solchen Angstkult gegeben, es habe um 1900, 1910 begonnen.-
Das Besondere in der heutigen Angst-Situation scheint mir zu sein, dass Obrigkeit und ihre helfenden Medien die Angst aufheizen, um sich das Volk gefügig zu machen und gegen die Zweifler, Abweichler, Kritiker in Stellung zu bringen.
Jünger zeigt, dass Wahlen in pro-totalitären Gesellschaften (- wie der unsrigen, propagandistisch aufgeheizten) Fiktionen und Illusionen sind. Unsere freie Wahl vom 26. September präsentiert Schein-Alternativen. Ob die AfD 30 Prozent erreicht oder überhaupt in den Bundestag kommt oder mit 4,9 Prozent die Hürden, verfehlt, wird den Lauf der Dinge nicht beeinflussen.
Karl-Heinz Hoppe hat über diese Täuschungs-Rituale in „Demokratie. Der Gott, der keiner ist“ das Nötige zu der repäsentativen Parteien-Demokratie gesagt, und als – eine – Lösung die direkte Demokratie genannt. Vor allem unser deutsches System mit den Zweitstimmen und den Landeslisten beflördert die Macht der Partei-Funktionäre.
Die nicht direkt den Wahlkreisbürgern verpflichteten Abgeordneten bilden durch die Überhangsmandate fast allein eine Zweidrittel-Mehrheit: Die Parteien haben sich nicht nur den Staat, sondern auch die Bürger zur Beute gemacht.

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