Einwanderung ist keine Lösung

Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Elekes Andor Lizenz: CC BY-SA 4.0


Konservative europäische Regierungschefs betonen Bedeutung der Erhöhung der Zahl europäischer Kinder

Konservative Staats- und Regierungschefs aus dem östlichen Mitteleuropa unterzeichneten bei einem Gipfel in Budapest eine Erklärung, in der betont wird, dass Einwanderung keine Lösung für die demographische Krise in Europa ist. Seit vielen Jahren sinkt in der Europäischen Union die Geburtenrate. 2019 lag sie laut EU-Statistikamt Eurostat bei 1,53 Kindern pro Frau und damit deutlich unter dem für den Bestandserhalt erforderlichen Wert von 2,1 Kindern pro Frau.

„Die Erhöhung der Zahl europäischer Kinder ist entscheidend, um die christliche Kultur Europas und andere religiöse Tradition für künftige Generationen zu bewahren,“ heißt es in der Erklärung, die unter anderem vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und seinen Amtskollegen aus Tschechien und der Slowenien, Andrej Babis und Janez Jansa, unterzeichnet wurde. An anderer  Stelle wird betont, dass „Migration nicht als wichtiges Instrument zur Bewältigung der demographischen Herausforderung betrachtet werden sollte“.

Gastgeber Orbán sagte auf dem Gipfel, „manche Zivilisationen sind in der Lage, sich selbst zu reproduzieren, die westliche Zivilisation ist es nicht.“ Der nationalkonservative Regierungschef betreibt eine ausgesprochen familienfreundliche Politik, was zu einem Anstieg der Geburtenrate seit seinem Amtsantritt 2010 um rund ein Fünftel geführt hat. Gleichzeitig ging in Ungarn die Zahl der Abtreibungen und Scheidungen signifikant zurück.

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