Australien führt den »Freiheitspass« ein

Impffreie Menschen in Australien gehören in Kürze zu den Rechtlosen der Gesellschaft. Sie sind rechtlich gesehen nicht länger existent. Zumindest soll es so sein, wenn es nach dem Willen von Michael Patrick Francis Gunner, dem »Chief Minister« (Ministerpräsidenten) des nördlichen Territoriums, geht. Der Sozialist hat aktuell den »Freiheitspass« angekündigt und gleich klar gemacht, was damit verbunden ist. Wörtlich sagte Gunner: »Keine Impfung bedeutet keine Freiheit.«
Gunner versucht, seinen massiven Angriff auf die Grundrechte positiv zu verkaufen: er will, dass die  Geschäfte geöffnet bleiben, »aber Arbeiter, die nicht geimpft sind, werden nicht während einer Aussperrung arbeiten«, droht er unverhohlen an. Mit Aussperrung bezeichnet er die Verhängung weiterer Lockdown-Maßnahmen, die in vielen Teilen Australiens vor Monaten verhängt wurden und immer noch Gültigkeit haben.
Gunner legt nach: Wer möchte, dass sein Unternehmen während einer Aussperrung geöffent bleibt, der solle sicherstellen, dass seine Mitarbeiter geimpft sind. Und damit diese neuen Richtlinien auch wirklich funktionieren, wird im unter seiner Verwaltung stehenden nördlichen Territorium eine Aktualisierung der Impf-App eingeführt, die direkt mit dem Impfausweis verknüpft werden kann.
Wer sich impft, der bekommt, so sagt Gunner, einen Freiheitspass. Dieser Freiheitspass erlaubt ihnen die Wahrnehmung von Freiheits- und Grundrechten. Im Gegenzug gilt laut Gunner: »Für Menschen, die sich dafür entscheiden, sich nicht impfen zu lassen, bedeutet keine Impfung keinen Freiheitspass.«
Und noch einmal wörtlich: »Also sage ich es immer wieder, wenn Sie möchten, dass Ihr Leben nahezu normal weitergeht, holen Sie sich Ihre Impfung.«

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