Orbán gegen Schulz: Ungarn soll kein „Einwanderungsland“ werden

Bereits in den ersten Tagen des Jahres 2018 sei Ungarn offen dafür angeklagt worden, die Zwangsumsiedlungsquote der EU abzulehnen, sagte der Sprecher des regierenden Fidesz am Samstag. Imre Puskás merkte an, dass die Europäische Kommission Ungarn wegen der Einwanderungsquoten vor Gericht gestellt habe und dass der ehemalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der derzeitige Vorsitzende der SPD, Premierminister Viktor Orbán beschuldigte, das obligatorische Einwanderungsregime torpediert zu haben.

Solche Angriffe werden wahrscheinlich weitergehen, weil pro-migrationspolitische Politiker in Europa „den Soros-Plans wollen“, was die Einführung einer Zwangsumsiedlung für eine unbegrenzte Anzahl von Migranten beinhalten wird, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Nächste Woche planen „Soros-Organisationen“ einen weiteren Angriff gegen Ungarn im Europäischen Parlament. Páskas forderte Martin Schulz und andere migrationsfreundliche Politiker auf, darauf hinzuweisen, dass Migration Kriminalität und Terrorismus nach Europa gebracht hat und dass Sicherheitsbedenken zur alltäglichen Realität in den europäischen Gesellschaften geworden sind.

Die Ungarn haben ihren Willen ausgedrückt: Sie wollen nicht, dass Ungarn ein „Einwanderungsland“ wird und sie auch keine obligatorische Umsiedlungsquote oder andere Elemente des „Soros-Plans“ wollen. Wie wir geschrieben haben, hat der ungarische Außenminister die Kritik des Chefs der deutschen SPD-Partei Martin Schulz an Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Migrationspolitik abgewiesen und erklärt, Schulz ‚Vorwürfe seien unbegründet.

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