Kommentar zu Schwarze Soziologin: Begriff „Neger“ soll aus Wortschatz verschwinden von Carsten Schulz

Wenn in Deutschland über Gewaltverbrechen diskutiert wird, dann sind illegale Migranten deutlich überrepräsentiert. Ich erinnere nur an die Gruppenvergewaltigung in Leer. Das sind die wirkliche Probleme in Deutschland, die auch nicht durch das dümmliche Geschwätz über angeblichen ‚Rassismus‘ kaschiert werden können.

Und was das Wort ‚Neger‘ betrifft: es ist längst nicht mehr negativ besetzt. Durch die gegenwärtige Diskussion und auch durch BLM bekommt es aber erneut eine negative Bedeutung. Da nützt es auch nichts, dieses Wort durch den Begriff ‚N-Wort‘ zu ersetzen. Zum Glück ist Sprache etwas sehr Anarchisches, hält sich nicht an Regeln irgendwelcher Bessermenschen.

Die Schwulen waren da klüger. Das Wort war früher extrem negativ besetzt. Sie haben es für sich adaptiert und nutzen es heute in ihrem Sinne. Die Neger wären gut beraten, es auch so zu tun.

Übrigens: wenn etwas wirklich negativ behaftet ist, nützt die Umbenennerei schon gar nichts. Ich erinnere nur an den Begriff ‚Zigeuner‘. Glaubt irgendwer ernsthaft, dass der Begriff ‚Sinti und Roma‘ einen besseren Klang hat? Duisburg lässt grüßen!

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