Kommentar zu Mißtrauensvotum der AfD: CDU will nicht abstimmen und erntet Kritik von Eberhard Schmidt

„Aus CDU-Kreisen hieß es demnach auch, man wolle verhindern, daß es der CDU nach der geheimen Abstimmung womöglich angelastet wird, wenn Höcke mehr Stimmen erhalten sollte, als die AfD Abgeordnete stellt.“
Na, das pfeifen ja die Spatzen von den Dächern. Selbstverständlich steckt das dahinter. Geheime Abstimmung – das ist ja noch ein Relikt aus „vordemokratischen Zeiten“, als ein Abgeordneter noch ein Abgeordneter war und kein Fraktionssklave.
Mich erinnert das an das offene Wählen in der DDR, zu dem man angehalten war. Jeder, der trotzdem in die Kabine ging, auch wenn er dort nur „faltete“, setzte sich dem Verdacht aus, dagegen zu stimmen. Und das ergibt das Gegenteil einer geheimen Wahl.

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