Laschet hat Türkisch als Wahlkampfsprache für sich entdeckt


Von MICHAEL VAN LAAK |Jede Stimme zählt am Wahlabend. Und man weiß ja nie, was in den nächsten Wochen noch so alles passiert. Das Rennen könnte durchaus noch einmal knapper werden, als die aktuellen Umfragen Merkels Musterschüler derzeit verheißen. Deshalb sind auch die Stimmen jener, die zwar die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber auch nach Jahren und Jahrzehnten fast nur Türkisch sprechen und lieber Erdogan als Merkel im TV sehen, nicht ganz unwichtig.

Viele Politiker fühlten sich in den letzten Tagen bereits verpflichtet, den Muslimen zum Opferfest mit seinen blutigen Zeremonien zu gratulieren. Gestern hielt dann auch der Kanzlerkandidat die Stunde für gekommen und setzte zugleich ein starkes Zeichen für Integration: Wenn Ihr kein Deutsch lernen wollt, dann sprechen wir mit Euch auch gern Türkisch. Auf das die Gesellschaft so zusammenwachse, wie es sich für Euch türkische Muslime gehört

Damit wir Nicht-Türken nicht dumm sterben oder uns auf die Autoübersetzung von Google und Bing verlassen müssen, liefert Laschet auch gleich eine deutsche Übersetzung mit (die ihrerseits einige deftige Reaktionen aus dem Publikum zur Folge hatte, Anm.d.Red.:

Dieser Beitrag erschien zuerst bei PHILOSOPHIA PERENNIS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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