Kanada: Lockdown und Panikmache fordern mehr Menschenleben als Corona

Das Verfahren ist seit langem bekannt und gut ausgearbeitet: Wie entwickelt sich eine Bevölkerung über die Jahre und was kann aus den Daten geschlossen werden. Mit Hilfe solcher statistischen Analysen ließ sich berechnet, wie hoch die Zahl der Opfer der von Sozialisten gezielt herbeigeführten Hungersnöte in den 1930er-Jahren allein in der Ukraine ungefähr war: Etwa 14,5 Millionen Tote.
Dieses Verfahren wurde nun vomStatistischen Bundesamt in Kanada auf die Zahl der Toten als Folge des Lockdowns angewendet. Nach seinerAnalyse kommt das Amt zu einem klaren Ergebnis: Die Daten zeigen, »dass die indirekten Folgen der Pandemie einen erheblichen Einfluss auf die Zahl der überzähligen Todesfälle in Kanada haben, insbesondere bei jüngeren Kanadiern.«
Konkreter: Zwischen Ende März 2020 und Anfang April 2021 wurden ungefähr 62.203 Todesfälle unter Kanadiern im Alter bis 64 Jahren gemeldet. Das sind 5.535 Fälle mehr als im Mittel zu erwarten gewesen wären, falls keine Pandemie stattgefunden hätte. Zugleich wurden im selben Zeitraum 1.380 Covid-19-Todesfälle in der entsprechenden Altersgruppe gemeldet – ein Überschuss von 4,155.
Den deutlichen Anstieg der Todesrate führen die Statistiker auf »den Gebrauch und Missbrauch, einschließlich unbeabsichtigter, versehentlicher Vergiftungen« und die Folgen von erhöhtem »Alkoholkonsum« zurück. Allein bei den unbeabsichtigten Vergiftungen stieg die Zahl der Fälle zu Beginn der Pandemie in Ontario von 475 von Jahresbeginn bis März 2020 auf 605 April bis Juni 2020. Ein Jahr zuvor waren es ebenfalls jeweils 475 in den beide 3-Monatsperioden gewesen. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden 1.155 Todesfälle gemeldet gegenüber 600 im Vorjahr. Für Alberta ergibt sich ein ähnliches Muster.
Für beides, für Vergiftungen und Alkoholkonsum nennen die Statistiker keine weiteren Ursachen. Sie fragen also nicht danach, warum es plötzlich in Kanada zu einem dramatischen Anstieg von »unintentional poisoning«, von unbeabsichtigten Vergiftungen kommt und warum die Kanadier deutlich mehr Alkohol konsumieren.
Dabei sollte die Antwort eigentlich klar sein: In der Pandemie wurde zum einen massiv Panik verbreitet und dann der Lockdown verhängt. Beide sorgten bei den nunmehr verängstigten Menschen für verständliche Reaktionen: Sie tranken mehr und mehrere Hundert versuchten sich das Leben zu nehmen. Sie sind die Opfer einer Politik der Panik und des Lockdowns. Eine Zahl, die höher ist, als die Zahl der Opfer des Virus.

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