Fußnoten zum Donnerstag

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Schon etwas älter, von Ende 2020, aber trotzdem ein Fundstück, das es in sich hat: Auszüge (und Verlinkung zum Original für die „Fake-News!“-Kreischer) aus Papieren von BioNTech auf „Laufpass“.

Darin als Beispiel die Erklärung des Entwicklers selbst, dass es sich nicht um eine Impfung sondern eine Gentherapie des Immunsystems handelt.

Normalerweise können solche Therapien nur individualisiert auf jeden einzelnen Patienten angewandt werden und nicht pauschal in jeden Körper geschossen werden. Das ist wie bei einer Chemo: der Patient muss genau untersucht werden, die richtige Dosis und Mixtur entschieden und dann unter Beobachtung therapiert – und er muss nachweislich Krebs haben. All das wird bei dieser Gentherapie komplett vernachlässigt. Ohne Kenntnis des Gesundheitszustandes, ohne Erkrankung, ohne Dosierung, ohne Beobachtung – einfach rein in den sonst kerngesunden Untertan mit der Plörre. Als würde man allen pauschal eine Chemo verpassen, weil sie ja vielleicht mal an Krebs erkranken könnten. Oder in einen Sarg packen, denn sie könnten ja bald sterben.

Wie bei den meisten biologischen Produkten könnte die Anwendung unserer Produktkandidaten mit Nebenwirkungen oder unerwünschten Ereignissen verbunden sein, die in ihrem Schweregrad von geringfügigen Reaktionen bis hin zum Tod und in ihrer Häufigkeit von selten bis weit verbreitet variieren können.“

Wurscht. Der Rubel muss rollen. Scheiß auf die Kollateraltoten.

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