Fr./Frl. Anja F. Plaschg entsetzt sich

von LePenseur

Und zwar derart:

Ich wurde diesjährig für den Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien „Album des Jahres“ sowie „Alternative“ nominiert.

Mich in derselben Kategorie sowie in derselben Veranstaltung mit einem Möchtegern-Magnat zu wissen, der sein reaktionäres, nationalistisches, chauvinistisches und sexistisches Lebenskonzept zu kommerzialisieren weiß und hier Anklang findet, entsetzt mich derart dass ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen werde.
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Aha. Einmal davon abgesehen, daß es »Möchtergern-Magnaten« heißen müßte, weiters in der letzten Zeile ein Beistrich fehlt … aber: wer in aller Welt ist Fr./Frl. Anja F. Plaschg? Doch zum Glück gibt es Kommentarposter, die einem weiterhelfen, z.B.:

istangl13

Na was wird die uns abgehen….
“…in den Kategorien “Album des Jahres” und “Alternative” nominiert….”
Aha, also unbedeutend.

Der Gabalier hat wahrscheinlich beim rülpsen unter der Dusche mehr Zuhörer als die Dame in ihrem ganzen Leben vor der Bühne zusammenkratzen wird können.


Aber vielleicht wird sie auch öfters zu Auftritten wie 2015 (Solidaritätskonzert für Asylsuchende “Voices for Refugees” ) eingeladen. Da hat sie dann die Möglichkeit ihre musikalischen Ergüsse vor Gleichgesinnten auszubreiten.

Und ein Poster Marc de Sarno meint treffend:

Nur unter uns … ich würde auch keinen Preis annehmen, an dem Robert Menasse mit mir in der Schlange steht.
Aber das würde ich nie auf Instagramm verbreiten 🙂 
Touché!

 

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