»Ein freiheitlicher Rechtsstaat braucht weder staatliche Propaganda noch Erziehung«

120.000 Euro hat die ARD für ein »Framing-Manual« und Schulungen zur Einführung des »Neusprech«  ausgebenen [siehe Bericht »FAZ«]. Das ist Geld, dass die GEZ-Beitragszahler aufbringen mussten.
Im »Framing-Manual« wird empfohlen, sprachliche Bedeutungsmuster zu verwenden, um gegenüber den Bürgern den angeblichen »Mehrwert« der ARD darzustellen. Da heißt es beispielsweise, man solle stets »unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD« sagen. Außerdem solle man vornehmlich moralisch argumentieren, statt auf Fakten zu beharren, weil es angeblich »objektives, faktenbegründetes und rationales Denken« nicht gebe.
Weiterhin solle man beim ÖRR nicht mehr vom Rundfunkbeitrag, sondern von »Rundfunkbeteiligung« sprechen. Beitragsverweigerer seien als »Beitragshinterzieher«, als »demokratiefern«, »wortbrüchig oder auch illoyal« zu bezeichnen. Für private Medien wird unter anderem die Zuschreibung »medienkapitalistische Heuschrecken« vorgeschlagen [siehe Bericht »FAZ«].
Das »Framing-Manual« hat zu einer Welle der Kritik geführt.
Auf Twitter kommentierte Beatrix von Storch:
»Entweder hat man objektive und ausgewogene Berichterstattung. Oder man hat öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ein freiheitlicher Rechtsstaat braucht weder staatliche Propaganda noch Erziehung. «

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