Kommentar zu Hat Abendessen von Merkel mit Bundesverfassungsgericht Nachspiel wegen Befangenheit? von Itzgruendisch

“ Wenn hier jemand klagen müsste, dann wäre das doch die thüringische FDP, die ihren Ministerpräsidenten verloren hat?“

Eigentlich ja. Aber dafür hat die FDP zuviel zu verlieren.
Nicht zuletzt mit breiter Unterstützung von MSM bis ​liberal- konservativer Presse gelingt es der FDP, sich bei den Wählern als im Vergleich zur AfD „wählbare“ Opposition darzustellen. Ein paar zur rechten Zeit rausgehauene Kubickisprüche lassen alle erleichtert aufatmend nach den Köder schnappen, an aufmerksamkeitsfördernden Artikeln mangelt es nicht. Kein Wunder, daß man sich in der Partei mit Klagen gegen diejenigen zurückhält, mit denen man nach der Wahl koalieren will.

Allerdings hat auch die AfD durchaus Grund und als derzeit einzige ernstzunehmende Opposition geradezu die Verpflichtung, gegen die ehrenrührigen und den Wählerwillen missachtenden „Begründungen“, eine demokratische Wahl rückgängig zu machen, vorzugehen.

Bei halbprivaten Gelegenheiten wie diesem Abendessen wurden immer schon entscheidende politische Weichen gestellt. Von dieser Tischrunde mehrheitlicher Merkelprofiteure erwarte ich erstmal nichts, würde mich jedoch gern eines Besseren belehren lassen. Danke, daß TE am Ball bleibt.

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