Fußnoten zum Donnerstag

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Immer, wenn man ein lautes „Kurz muss weg!“ rufen möchte, bremst einen die zur Verfügung stehende Alternative wieder hart ein. Ich befürchte ja, sollte Kurz wirklich stürzen und dafür die Roten übernehmen, würden wir uns den kleinen Großwahn bald wieder zurück wünschen. Joy-Pämmchen, die statt Stöckelschuhen Fettnäpfe trägt, um auch sicher mit jedem Schritt hineinzutreten, glaubt, am Puls der Masse zu sein, wenn sie Impfungen auf dem Supermarktparkplatz(!) fordert. So beim Einkaufen im Vorbeigehen gleich die Gentechnik spritzen lassen, auf deren garantierte Abwesenheit im Dosenmais man dann beim Einkauf penibel achtet.

Ich verstehe nicht, warum die Roten immer so halbe Sachen machen. Warum die Spritze nicht am öffentlichen Klo? An der Bushaltestelle? Auf dem Bahnsteig? Im Kino? An der Grenze? Dort kann man als Belohnung zusätzlich zum Eintrag in den „Grünen Pass“ gleich noch die Staatsbürgerschaft mit verschenken, so als kleinen Anreiz. Im Gasthaus. Wenn man da einen „Spritzer“ bestellt, bekommt man schnell mal ein „Spritzerl“. Egal, können ja ruhig mehr als zwei sein. Je mehr desto besser. Die Plörre ist bestellt und bezahlt und muss rein in die Untertanen. Je mehr desto besser.

Die Frage ist nur: Für wen? Ob Joy-Pämmchen die Antwort weiß? Könnte ja sein, dass man ihr die schon beim vorletzten Bilderberger-Treffen verraten hat…

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Jouwatch, so etwas wie Internet gewordenes DDR-Kabarett – man lässt sie etwas kontrolliert ablästern, behält sie aber an der Leine – hat zumindest einen bissigen Lichtblick, wegen dem ich ab und zu einmal dort vorbeischaue: Max Erdinger. Mit seiner „Corona-Zwischenbilanz: Pandemischer Kopfschuß“ rechnet er, wie gewohnt den Salzstruer über jeder noch so kleinen Wunde bereit haltend, mit seinen Landsleuten vulgo „die Menschen, die schon länger hier leben“, ab.

Die große Enttäuschung 2021: Seinen geschissenen Nachkriegspatriotismus kann er in die Tonne treten. Deutsche denken mehrheitlich sozialistisch und bleiben daher immer die Kollektivisten, an denen und mit denen jedes Intellektmassaker und auch jedes andere Massaker möglich bleibt. Der gesunde Menschenverstand ist schon wieder mausetot. Und wenn der erst einmal krepiert ist, dann ist es wieder einmal kurz vor knapp. Weil dann die rechthaberische Hemmungslosigkeit die Macht ergreift. Und zwar sogar dann, wenn sie so dämlich daherkommt wie die „Pandemie“, die EKD, Fridays For Future, Black Lives Matter und die Grünen.“

Amen.

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Die „taz“ (nein, zu der linksextremen Fakeschleuder verlinke ich nicht) jammert, Baerbock wäre an ihrem Ehrgeiz gescheitert. Das kommt dabei raus, wenn blinde Verehrung an der Realität zerschellt. Baerbock ist an ihren Lügen gescheitert, am offensichtlichen Versuch sich hochzuschwindeln, sich die Taschen vollzustopfen und trotz (oder gar wegen) offen sichtbarer eigener kompletter Inkompetenz und Leistungslosigkeit alle Anderen präpotent verächtlich zu machen, also genau genommen an einem eher unappetitlichen Charakter.

Aber noch besser ist der Vorschlag der sonst fröhlich gegen alte weiße Männer woke hetzenden „taz“, jetzt möge doch Habeck übernehmen. Ach, wenn der alte weiße Schweinemelker mit dem echten Doktortitel und den selbst geschriebenen Büchern von einer quirligen Dumpfbacke politkorrekt und quotengerecht ausgebootet wird, ist der Jubel groß, aber wenn die Realität über der Größenwahnsinnigen zusammenschwappt, dann soll der alte weiße Mann wieder den von woken jungen Feministinnen in den Dreck gesetzten Karren aus dem Schlamm ziehen. Wenn Habeck, mit dem mich keine Sympathie verbindet und mit dem ich auch kein Mitleid habe, wenn er sich dümmlich grinsend von einer offensichtlichen Hochstaplerin vor laufender Kamera als Hühnerscheißeputzer lächerlich machen lässt, auch nur eine einziges Molekül Rückgrat besitzt, lehnt er sich jetzt zurück und lässt die MS Annalena untergehen. Mal sehen, ob da noch ein Molekül ist.

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