Systemmediziner steigern sich in religiöse Verherrlichung: „Die Impfung hat uns gerettet“

Die Impfkampagne in Deutschland hat immer mehr von einem Katechismus, und die politischen Prozessionen und Predigten für die Unermesslichkeit der Impfung gleichen einer religiösen Liturgie. Sie folgt einem fast schon esoterischen Erlöser- und Errettergedanken und verkündet ein finales Heilsversprechen, das von einer beängstigenden, voraufklärerischen Irrationalität zeugt – aber dennoch weite Teile der gesellschaftlichen Eliten ergriffen hat. Die sublime Erzählung dahinter ist die, dass keine Gesundheitsbedrohung je so groß und akut war wie Corona.

Dieser Wahn wird von Medien und Politik transportiert und folgt einem scheinbaren „wissenschaftlichen Konsens“, der sich vor allem daraus speist, dass alle andersdenkenden Mediziner und Experten entweder „stummgeschaltet“ oder fachlich desavouiert werden. Es ist eine Mischung aus Deplatforming und Zensur, die eine bemerkenswerte Einseitigkeit bei der öffentlichen Darstellung von Sinn und Nutzen der Covid-Impfungen erzeugt; viele Kritiker wagen schon gar nicht mehr die Stimme zu erheben und verharren in der Schweigespirale.

Dabei müsste doch auch bei bislang überzeugten Befürwortern, die in der beunruhigend hohen Zahl an Impfschäden und -nebenwirkungen keinen Grund zur Sorge sehen und die optimistisch davon ausgehen, die Experimentalimpfstoffe würden zu keinen etwaigen Spätfolgen führen, inzwischen ein mulmiges Bauchgefühl aufkommen, dass die Bevölkerung hier für dumm verkauft wird und die Impfungen ganz offensichtlich keine „Überwindung“ der Krise, keinen Ausweg aus dieser sogenannten Pandemie bringen werden.

Denn wenn nun schon von einer dritten Pflichtimpfung und, ab 2022 folgend, regelmäßigen Auffrischungsimpfungen die Rede ist (und das im Abstand von Monaten und Quartalen, nicht wie wie traditionellen Impfstoffen nach vielleicht 10 oder 15 Jahren), wenn selbst vollständig Geimpfte bei ihrer Rückkehr aus „Virusvariantengebieten“ unerbittlich und ausnahmslos, selbst bei zusätzlich vorgelegtem negativen Test, für 14 Tage in Quarantäne müssen, und wenn sie weiterhin Maske und Abstandsregeln beachten müssen: Dann folgt die Kampagne ganz offenkundig keinem immunologischen Zweck, sondern politischen Regeln – die von Lobbyinteressen und nachweislich korrupten Elementen (siehe Masken- und Schnelltestvergütung) dominiert wird. Da der industrielle Impfstoff-Pharma-Komplex nochmals weit größere Summen bewegt, sind hier die wirtschaftlichen Abhängigkeiten nochmals um Potenzen höher.

Naiv ausgeblendete beinharte Pharma-Lobbyinteressen als Hauptmotivlage

Umso ärgerlicher, wenn sich unkritische Ärzte zu Fürsprechern und regelmäßigen Testimonials dieses kollektiven Irrsinns machen und öffentliche Impfpropaganda betreiben – so wie etwa der Leiter der Klinik für Immunologie am Klinikum Fulda, Peter Kern, gestern im Gespräch mit „ntv.de„. Darin schwärmt er, „die Impfung hat uns gerettet„. Über die „Delta“-Variante erklärt er einerseits, man sehe hier „keine erhöhte Todesart„, andererseits bekräftigt Kern die Warnungen und verweist als Ausweg auf „die zunehmende Immunisierung„, die „der Weg raus aus der Pandemie“ sei: „Deutlich mehr als den halben Weg zum Ziel haben wir schon geschafft.

Interessant auch gerade mit Blick auf die um jeden Preis geplanten Impfungen von Kindern und Jugendlichen – den Bevölkerungsgruppen mit dem stärksten körpereigenen Immunsystem -, was dieser Immunologe über das natürliche Abwehrsystem zu sagen hat: Auch das ist nämlich offenbar ohne Impfungen aufgeschmissen: „Eine Impfung baut keinen äußeren Schutzwall auf, sondern trainiert unser Immunsystem ‚im Inneren’… Das Virus fordert uns also auch nach einer Impfung immer wieder heraus. Der Impfschutz ist nicht statisch, er wird ständig verbessert, nachgeschärft sozusagen.“ Erstaunlich, wie Homo Sapiens und alle anderen Wirbeltiere da eigentlich eine Jahrmillionen alte Evolution ohne Impfungen durchlaufen und überleben konnten, nur ausgerüstet mit ihrem Immunsystem, das ihnen irgendwie durch all diese Zeitalter gegen alle erdenklichen Viren guten Schutz bot – bis es dann auf Corona traf… (DM)

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