Protschka: Wenn wir die Weidehaltung in Deutschland erhalten wollen, müssen wir den Wolf regulieren

Berlin, 24. Juni 2021. Heute wird im Deutschen Bundestag über den AfD-Antrag „Weidetierschutz verbessern – Tödliche Wolfsangriffe reduzieren“ (BT-Drucksache 19/26230) abgestimmt. Um die Weidetierhaltung in Deutschland zu erhalten, wird darin eine bundesweit einheitliche und rechtssichere Bestandsregulierung des Wolfes gefordert. Zusätzlich sollen Herdenschutzmaßnahmen wie wolfsabweisende Zäune und Schutzhunde künftig vollständig gefördert und Weidetierrisse schnell und unbürokratisch finanziell entschädigt werden.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich zum Antrag wie folgt:
„Der Wolf ist ein Raubtier und unterscheidet nicht zwischen Wild- und Nutztier. Mit zunehmender Ausbreitung steigt deshalb leider auch die Zahl der gerissenen Weidetiere. Trotz aufwändiger und kostenintensiver Herdenschutzmaßnahmen, werden jährlich etwa 3.000 Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde von Wölfen getötet oder schwer verletzt. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Wenn wir die Weidehaltung in Deutschland erhalten wollen, dann müssen wir sowohl die rasant wachsenden Wolfsbestände regulieren als auch die Betriebe noch stärker finanziell unterstützen. Beides fordern wir in unserem Antrag.

Ich freue mich, dass auch die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mittlerweile die Notwendigkeit eines aktiven Bestandsmanagements erkannt hat. Wenn die Union heute über ihren eigenen Schatten spränge und unserem Antrag zustimmen würde, dann könnten wir die genannten Maßnahmen noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg bringen. Es besteht dringender Handlungsbedarf.“
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