WM 2022 in Katar: Regenbogen am Arm und dann Kopf ab?

Man darf gespannt sein, wie konsequent die Heuchler des deutschen Woke-Kulturbetriebs, Polit-Opportunisten und des Deutschen Fußball-Bundes (der seine Zuständigkeit auf die LBGTQ-Rechtevertretung ausgedehnt zu haben scheint) im kommenden Jahr bei der WM 2022 in Katar sind – und ob sie dann auch die Klappe für Schwulenrechte aufreißen, wenn es nicht gegen ein EU-Nachbarland wie Ungarn geht, sondern um einen islamischen Scharia-Staat. Das Austragungsland, in dem Homosexuelle mit fünf Jahren Knast bestraft werden, beleuchtet jedenfalls ganz sicher keine Stadien – oder setzt ähnliche „Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit“.

Die Frage, die sich hier folgerichtig früher oder später stellen muss, liegt also auf der Hand: Wird Deutschland die WM 2022 boykottieren – oder kriecht Bunt-„Schland“ der FIFA und den Golfstaaten radial in den Rektus, und verkneift sich seine „Haltung“? In puncto Doppelmoral ist die „virtue-signalling Posse“ ja flexibel: aus gutem Grund verlangt man hierzulande ja auch nicht von den Moschee- und Islamverbänden, dass sie Minarette bunt anstrahlen, sondern will dafür ausgerechnet einen europäischen Wettbewerb der Sportart missbrauchen, die sowieso schon bis zum Erbrechen politisch und weltanschaulich vereinnahmt ist.

Dabei schreit das Verhalten Katars, dessen WM-Zuschlag ohnehin zu den großen Skandalen der FIFA-Geschichte zählt, geradezu nach Boykott und Sanktionen: Während hierzulande eine Geisterdebatte über „Schwulendiskriminierung“ in Europa geführt wird, weil sich eine konservative Regierung weigert, bereits Kleinkinder zu sexualisieren und Trangender-Ideologen auszuliefern, fordert Katars Cheforganisator der WM 2022, Hassan Al Thawadi, die Besucher, auf die „Kultur des islamischen Landes Rücksicht zu nehmen„.

Rücksichtnahme auf „homophobe Kultur“?

Katar sei „wie große Teile der Welt“ konservativ, und deshalb dürften homosexuelle Paare ihre Zuneigung dort nicht auf den Straßen ausleben, so Al Thawadi kürzlich in der Hauptstadt Doha. „Es gehört nicht zu unserer Kultur, öffentlich Zuneigung zu zeigen, unabhängig von der sexuellen Orientierung„, zitiert das Portal „queer.de“ den Funktionär.

Nach den bisherigen Vorwürfen über Korruption beim WM-Zuschlag und vor allem zur Ausbeutung der zehntausender ausländischen Zwangsarbeiter, die die niet- und nagelneuen Riesenstadien unter Sklaverei-ähnlichen Bedingungen aus dem Wüstensand stampfen, kommt nun noch der Vorwurf beinharter Homophobie – obwohl dieser in abgestufter Form bei allen muslimischen Ländern im Raum steht. Die WM 2022 wird zeigen, wie ernst es den meinungsbestimmenden Linken und Gesinnungsexhibitionisten in Deutschland mit ihrem politischen Engagement bei Fußballwettbewerben ist – und ob sie ihre WM-Teilnahme dann absagen. (DM)

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