EU-Wiederaufbaufonds: Deutschland zahlt 65 Milliarden Euro mehr ein als es herausbekommt

Es ist so unglaublich, dass man sich die Augen reiben möchte. Doch EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz loben es in den Himmel:
Die Rede ist vom EU-Corona-Wiederaufbaufonds. Rund 750 Milliarden Euro sind eingezahlt worden. Davon sind etwa 500 Milliarden Zuschüsse, die an die Länder gegeben werden, und 250 Milliarden Euro sind Kredite, die bis 2058 bedient werden müssen.
Wer bekommt das Geld?Deutschland bekommt nur knapp 26 Milliarden Euro. Dabei zahlt Deutschland den Berechnungen des Rechnungshofs zufolge voraussichtlich65 Milliarden Euro mehr in den Fonds ein, als es selbst herausbekommt.
Länder wie Frankreich, Spanien und Italien bekommen deutlich mehr Geld. Italien soll beispielsweise mehr als 190 Milliarden Euro erhalten.
Wofür soll das Geld ausgegeben werden? Für die vom Merkel-Lockdown geschädigte Wirtschaft?
Der Großteil des Geldes soll in Bereiche des Klimaschutzes und in die Digitalisierung investiert werden, haben Merkel, Scholz und von der Leyen beschlossen.
»Es ist wirklich eine außergewöhnliche Antwort auf eine außergewöhnliche Krise«, erklärte Ursula von der Leyen. Man investiere europaweit in die Digitalisierung wie nie zuvor, stellte sie klar. Man sorge für die Umsetzung des »Green Deal«.
Zusammenfassung:
Deutschland zahlt vielmehr ein, als es herausbekommt. Der größte Teil des Geldes fließt nach Südeuropa. Und der klägliche Rest, der in Deutschland ankommt, wird in ideologisch fixierte Projekte investiert.
Zahlen müssen dies am Ende die Steuerzahler, die durch die Corona-Krise ohnehin schon gebeutelt sind.

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