Kommentar zu Die Inzidenz als Phantasiegröße: Über die Hälfte der gemeldeten Corona-Fälle war nicht mal ansteckend von moorwald

Es lohnt sich immer wieder, zum Verständnis der Gegenwart die großen Geister der Vergangenheit heranzuziehen:
Jacob Burckhardt (Weltgeschichtliche Betrachtungen)
„Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel, wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und so eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muß also andere unglücklich machen.“
Macht, wenn sie sich nicht auf nackte Gewalt gründet, muß sich in den Seelen einnisten, also geglaubt werden. Da gab es mal ein Kaisertum von Gottes Gnaden. Oder einen „Führer“.
Im Deutschland der Gegenwart nutzt man am besten die stets vorhandene (kindliche) Angstbereitschaft der Untertanen aus, wie sich gezeigt hat.
Damit hat man den zusätzlichen Vorteil, durch allmähliche (nicht zu schnelle, denn das würde Fragen nach der Zweckmäßigkeit aufwerfen) Rücknahme der Knebelung als gütiger Vater (wahlweise auch „Mutti“) dazustehen.
„Seht ihr, ihr Bürger: Bravsein lohnt sich…“
Als Impf- und Testabstinenter (Totalverweigerer) sehe ich dem Treiben mit einer gewissen Distanz und Gelassenheit zu. Wo ich keinen Zugang habe, bleibe ich eben fern.

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