Komning: Korvettenbau in Wolgast nur Symbolpolitik

Berlin, 13. Februar 2019. Die Bremer Lürssengruppe hat mit dem Bau von fünf Korvetten für die Bundesmarine begonnen. Dabei sollen die Vorderschiffe auf der Werft in Bremen, die Hinterschiffe in Wolgast und die Endfertigung in Hamburg erfolgen.

Dazu teilt der Neubrandenburger AfD-Bundestagsabgeordnete Enrico Komning mit:

„Was die Bundesregierung und mit ihr Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als Meilenstein für die deutsche Werftindustrie feiert, erweist sich für Wolgast eigentlich als reine Symbolpolitik. Denn der teilweise Bau der Korvetten auf der Peene-Werft kann den fortdauernden Exportstopp für die Patrouillenboote für Saudi-Arabien nicht ausgleichen. Die Auftragsvergabe hierfür erfolgte lange vor dem Exportstopp.

Die Situation auf der Werft bleibt dadurch unverändert. Die Kurzarbeit für mehr als 100 Arbeiter bleibt angeordnet. Schon jetzt zeichnen sich dauerhafte Arbeitsplatzverluste und massive Steuerausfälle in Wolgast. Eigenlob und Selbstzufriedenheit der von der Leyens, Amthors und Rehbergs sind daher vollkommen fehl am Platz.

Substantiell helfen würde nur ein Weiterbau der Patrouillenboote. Es ist die Pflicht und Schuldigkeit der Bundesregierung, dies nun endlich in die Wege zu leiten. Sie hat es in der Hand.“

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