Lockdowns und Impfzwang deuten auf den Bau eines neuen sozialen Systems hin

In einem interessanten Interview (veröffentlicht von Inside the Vatican) gibt Bischof Athanasius Schneider (Kasachstan) Auskunft darüber, warum ihn die derzeitige politische Lage an den Kommunismus erinnert, wie die Masken als Zeichen der sozialen Neuordnung gewertet werden können und wie seiner Meinung nach die Katholische Kirche zu den Impfungen steht.
James Henry: Was hielten Sie von den globalen Lockdowns, die im März 2020 begannen?
Bischof Athanasius Schneider: Sie waren offensichtlich übertrieben und überzogen. Es wirkte wie ein geplantes Programm und eine orchestrierte Aktion, die auf der ganzen Welt immer gleich ablief. Es bleibt also ein gewisser Verdacht darauf, dass es sich um eine Aktion handelte, die ein bestimmtes Ziel verfolgte. Diese Abriegelung hatte meiner Meinung nach nicht nur ein konkretes medizinisches Ziel, sondern auch ein anderes: einen psychologischen Zustand der Panik und Angst in den Menschen zu erzeugen, und so war dies auch eine Art Einschüchterung der Menschen, die, ich wiederhole, unverhältnismäßig war. Es hätte Sicherheitsmaßnahmen für sanitäre Zwecke geben können, aber auf eine vernünftige Art und Weise, aber nicht mit so drastischen und in gewisser Weise tyrannischen Methoden. Und diese Methoden der Tyrannei, die an manchen Orten angewandt wurden, die unverhältnismäßig waren, sollten uns veranlassen, darüber nachzudenken und zu reflektieren und dies zu analysieren.
James Henry: Glauben Sie, dass diese Maßnahmen eine unheilvolle Absicht hatten?
Bischof Athanasius Schneider: Unheilvolle Absicht? Ich weiß es nicht konkret, aber sicherlich gab es eine Art politische Absicht, diese Situation des Covid-Virus, dieser Krankheit, die natürlich vorhanden ist – dieses Virus, das die Gesundheit angreift, aber nicht in einer so übertriebenen Darstellung, wie sie uns jeden Tag präsentiert wird – und auch das geht weiter, eine Art Gehirnwäsche-Methode in den Massenmedien, und durch die Regierungen, das schafft auch Misstrauen. Warum tun sie das? Das ist nicht nur für die sichere Gesundheit der Menschen, sondern es muss ein anderes Ziel geben, eine Art politisches Ziel, neue Strukturen und Systeme des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, wahrscheinlich von mehr Kontrolle über jeden von uns. Also eine Gesellschaft der totalen Kontrolle. Und wenn es eine Gesellschaft der totalen Kontrolle von Individuen gibt, erinnert es an eine Gesellschaft von Sklaven, wo es eine kleine elitäre Gruppe gibt, die den Rest kontrolliert. Diesen Eindruck hat man jetzt nach diesem Jahr mit diesen Erfahrungen von Abriegelungen und anderen Maßnahmen, mit der immer größer werdenden Notwendigkeit, geimpft zu werden, deshalb kann man glauben, dass es das Ziel ist, ein neues soziales System, eine neue Ordnung zu schaffen.
James Henry: Wie sehen Sie das? Ist es etwas, das Sie als gegen den Willen Gottes für die soziale Ordnung sehen? Ist es unmoralisch?
Bischof Athanasius Schneider: Natürlich ist es unmoralisch, eine totale Kontrolle über Menschen zu haben. Denn wir sind auch als Personen, als Persönlichkeiten geschaffen. Wir haben auch ein Recht auf Privatsphäre, nicht völlig kontrolliert zu werden. Und wenn man keine Privatsphäre hat, ist man ein Sklave. Sklaven haben keine Privatsphäre. Und das ist gegen die Würde der menschlichen Person als Person, als Persönlichkeit. Und wir haben Freiheit. Natürlich hat die Freiheit in der Gesellschaft Grenzen, klar, und deshalb gibt es Gesetze und Verordnungen, aber nicht in dem Ausmaß, um eine totale Kontrolle auch über den privaten Bereich zu haben. Und natürlich gibt es Menschen, die Übeltäter sind, und Terroristen. Sie müssen kontrolliert werden, auch in ihrer privaten Sphäre. Ich meine, Übeltäter, Kriminelle, sie sollten daran gehindert werden, der Bevölkerung Schaden zuzufügen. Aber wenn die gesamte Bevölkerung einer totalen Kontrolle unterworfen wird, werden wir alle in gewisser Weise wie gefährliche Personen behandelt, die kontrolliert werden müssen. Das ist gegen die Würde des von Gott geschaffenen Menschen.
James Henry: Wie ist die Position der Kirche zu den Impfungen?
Bischof Athanasius Schneider: Ja, ich bin überzeugt, dass die Impfungen, die unter Verwendung von Zelllinien aus einer Abtreibung – der Ermordung eines unschuldigen Kindes –, hergestellt worden sind, oder getestet werden sollen, in sich ein Übel sind. Und als Christ können Sie in keiner Weise, mit keiner Ausnahme, die Verwendung dieses Medikaments oder dieses Impfstoffs legitimieren. Wenn man volles Wissen und volle Freiheit hat, dann darf man dies nicht tun, man darf da nicht kollaborieren. Sonst arbeitet man auf unmittelbare Weise mit der schrecklichen Abtreibungsindustrie mit, die jeden Tag wächst.
Es gibt zwei Phänomene, die wir unterscheiden müssen. Das eine ist die Tötung des unschuldigen Babys, in sich schon schrecklich genug, die Abtreibung selbst. Und dann das andere, schreckliche Phänomen, der Missbrauch ihrer Körperteile selbst in der biomedizinischen Forschung und Industrie, die jetzt expandiert. Und so begeben wir uns in die Nähe dieser schrecklichen, grausamen Industrie, die die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die Ungeborenen, und ihre Körperteile missbraucht. Und deshalb können wir niemals, es gibt keine Ausnahme, wir können die abtreibungsverseuchten Impfstoffe oder Medikamente nicht verwenden, ab dem Moment, wo wir sicheres Wissen darüber haben.
James Henry: Werden Ihres Wissens nach bei vielen Impfungen fötale Gewebe verwendet?
Bischof Athanasius Schneider: Zumindest bei den Anti-Covid-Impfstoffen, die jetzt propagiert und verbreitet werden. Astra-Zeneca, Johnson und Johnson…die Pharmafirmen geben es ja selbst zu. Und sogar Pfizer und Moderna sagen, dass sie abgetriebene Zellen im Testprozess verwendet haben. Also geben sie das zu. Es gibt also keine anderen Anti-Covid-Impfstoffe, die frei wären von jeglicher Verbindung zu dieser Grausamkeit, zur Abtreibung. […]
James Henry: Sehen Sie irgendwelche Ähnlichkeiten zur kommunistischen Zeit mit dem, was jetzt passiert?
Bischof Athanasius Schneider: Ja, ich sehe Ähnlichkeiten. Erstens, weil es keine Opposition mehr gibt. Es gibt nur eine Meinung, in der Politik, in der ganzen öffentlichen Meinung, der offiziellen meine ich, ist nur eine Meinung zugelassen. Konkret jetzt, in der Covid-Situation, da ist keine andere Stimme zugelassen. Das ist schon sehr gefährlich. Und dasselbe mit der Gender-Ideologie, in der es bekanntlich nicht möglich ist, eine andere Meinung und Position zu haben.
Und das ist für mich sehr ähnlich wie die Sowjetzeit, die ich durchlebt habe. Da war nur eine Position zugelassen. Und wenn man eine andere Position hatte, wurde man zum Feind erklärt, oder zum Spion, oder zum Verschwörungstheoretiker. Das wurde in der Sowjetzeit gesagt. Wenn man eine andere Meinung hatte, wurde man zu einer Verschwörungsgruppe erklärt: „Du hast eine Verschwörungstheorie.“ „Und sie sagten: ‚Du förderst Hassrede.“ Dieser Ausdruck „Hassrede“, der kam von den Kommunisten. Sie sagten: „Ihr hasst das sowjetische System, ihr hasst das sowjetische Volk.“ Weil man gegen den Kommunismus war.
Und dann, die fortlaufende Gehirnwäsche in den sozialen Medien, in den offiziellen staatlichen oder sozialen Medien, Mainstream-Medien, die gleiche Gehirnwäsche von morgens bis abends, immer, jede Stunde. Die Kommunisten erfanden selbst Informationen über den Kommunismus, über das schöne Leben des neuen kommunistischen Stils. Auf gleiche Weise erleben wir jetzt, seit fast mehr als einem Jahr. Wir werden von morgens bis abends mit den sogenannten Covid-Nachrichten gehirngewaschen, die unwirklich sind. Es gibt keine Beweise, keine Untersuchungen, es gibt keine objektive Auseinandersetzung oder ein objektives Komitee mehr. ES gibt kein wissenschaftliches Gremium, die Daten, die wir erhalten, auszuwerten.
Und es existiert bereits das weltweite Zeichen der Teilhabe an dieser Unterdürckung: die Maske. Es ist ein sichtbares Zeichen, dem wir uns unterworfen haben. Obwohl so viele Wissenschaftler, Ärzte und Menschen mit gesundem Menschenverstand sagen, dass die Masken in so vielen Fällen wirklich nutzlos und sinnlos sind. Aber es geht weiter, weil das neue soziale globale System ein konkretes äußeres Zeichen der Unterwerfung braucht. Und das ist Ausdruck der ständigen Notsituation, die sie geschaffen und sogar erweitert haben. So hoffe ich, dass sich Menschen mit gesundem Menschenverstand aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft erheben, die guten Willens sind, um den neuen Formen der Diktatur in der westlichen Welt zu widerstehen, um… dass unsere Gesellschaft wieder eine würdige Lebensform erhält, die wirklich der Würde der menschlichen Person entspricht, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen ist.
Diese Gesellschaft muss erneuert werden, und ich bin überzeugt, sie kann nur erneuert werden mit Christus, dem einzigen König der Menschheit, dem einzigen Retter, und mit den Geboten Gottes, die die Menschheit nur zu Glück und Frieden führen.

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