AKK: Wir als Sozialdemokraten, äähh Christemokraten, ich kann das nie auseinanderhalten

(Axel Stöcker, 14.02.2019) Seit gut zwei Monaten ist Annegret Kramp-Karrenbauer nun Bundesvorsitzende der CDU. Mit ihr soll alles anders werden, aber doch genau so weitergehen wie unter Merkel. Denn ein drastische Kursänderung würde ja bedeuten, dass zuvor jahrelang katastrophale Fehler begangen wurden, was sich keine Partei gerne eingesteht, noch weniger gerne gegenüber dem Wähler. Was soll man also tun? Bevorzugt wird dann meist die Strategie, das Eine zu sagen und was ganz Anderes zu tun. Denn dann kann man sich je nach Bedarf immer das herauspicken, was man gerade braucht “Aber wir haben doch viel getan” bzw. “Aber wir haben doch gesagt, dass …”. Der Nachteil dabei: Kein Mensch weiß dann eigentlich noch genau, wofür eine Partei, die gänzlich anders redet als sie handelt, steht. JFB fühlte der neuen CDU-Vorsitzenden ein wenig auf den Zahn.

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