Petition fordert Umbenennung des Buntstifts „Hautfarbe“

Die „woke“, politisch-korrekte „Cancel-Culture“ hat ein neues Opfer gefunden: Buntstifte, denn diese symbolisieren neuerdings offenbar ebenfalls den allseits grassierenden Rassismus in den westlichen Gesellschaften. Konkret geht es um die „Hautfarbe“. Diese soll umbenannt werden.
 

Hautfarbe darf nicht hell sein

In einer Petition bei der Plattform change.org die sich an den deutschen Bundestag richtet, fordern die Initiatoren „BCF – Let‘s break the Silence“ eine Umbenennung des Buntstiftes, da es in Hinblick auf die vermeintliche Indoktrination der Kinder unvermeidlich sei, ihnen beizubringen, dass nicht ein heller Ton die Hautfarbe repräsentiere:

„Ein Kind bekommt im Kindergarten beigebracht, dass der cremefarbende Stift – „Hautfarbe“ heißt. Es wird den Kindern im Kindergarten deutlich gemacht, dass diese helle Farbe die ein und wahre „Hautfarbe“ ist und alle anderen Hauttöne indirekt anders sind.“

Hier beginne bereits der Alltagsrassismus. Daher müsse man bei den Jüngsten ansetzen. Dass in den westlichen Gesellschaften (noch) hellhäutige Menschen die Mehrheit bilden und daher auch durch einen hellen Farbton als „Hautfarbe“ repräsentiert werden, dürfte wie so oft nebensächlich oder gar verwerflich sein. Immerhin haben bereits über 1.000 (!) Menschen die Petition unterzeichnet.

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