EU verliert Prozess gegen AstraZeneca

Die „Brüsseler Klage gegen AstraZeneca verpufft vor Gericht“. ‚Was alles beim Impfen schiefgehen kann‘, ging schief, woran Frau von der Leyen die größte Verantwortung hat, aber auch Frau Merkel durch ihre Delegation dieser wichtigen Aufgabe an sie. Die Impfstoffe waren von der EU zu spät bestellt worden, weil sie gerne lang über Verträge verhandeln wollte, die dann trotzdem besonders schlecht abgeschlossen wurden. Eigentlich wollte die EU von AstraZeneca 120 Millionen Impfdosen bis Ende Juni und weitere 180 Millionen bis Ende September. Nun bekommt sie gerichtlich insgesamt 80 Millionen zugesprochen, von denen 70 Millionen bereits geliefert wurden und die ausstehenden 10 Millionen für den Konzern auch kein Problem darstellen. Immerhin gibt es noch andere und qualitativ wohl bessere Impfstoffe, die allerdings von der EU ebenfalls zu spät und in anfangs zu kleinen Mengen bestellt wurden, weshalb mehr Menschen starben und schwere Grundrechtsbeschränkungen länger andauern als nötig.

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