Die geistig-moralische Wende


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Die von Altkanzler Kohl angestrebte geistig-moralische Wende ist gekommen. Sie ist nur grün und noch linker, als sich das die 68er jemals erhofft hätten.

Die Grünen stehen in Südwesten der Republik laut einer Forsa-Umfrage bei 33%. Ganz so abwegig ist es nicht, da auch Berlin in unregelmäßigen Abständen mit wanderungswilligen Migrationswellen aus dem Schwabenland geflutet wird, die sich dann in Prenzlauer Berg oder Kreuzberg niederlassen, um ihre Öko-Läden und Start-Ups zu eröffnen. Dort scheint ein Überfluss an Besserbürgern und Helldeutschen zu herrschen, der sich eben auch im Wahlverhalten niederschlägt. 33% für die Grünen! Hätte man dies Kanzler Kohl vor einigen Jahrzehnten erzählt, wäre er wohl vor lachen vom Stuhl gefallen.

Seit vielen Jahren schon bereitet man sich innerhalb der CDU auf den eigentlichen Wunschkandidaten, die Grünen, vor. Das spürte ich selbst Anfang 2011 bereits in Berlin, wo die Vertreter der CDU und die der Grünen schon im stillen Kämmerchen miteinander kungelten. Man wolle die urbane Mittelschicht abgreifen und den ländlichen, gutbürgerlichen Langweiler mit dem schlechten Gewissen für sich gewinnen. Unter Angela Merkel wird nun vollendet, was sich vor einem Jahrzehnt angekündigt hat. Die geistig-moralische Wende ist keine konservative, sondern eine durch und durch linksradikale, die sich wie ein Lauffeuer durch alle Institutionen des Staates frisst. Bald schon könnte Schwarz/Grün als Koalition auch auf Bundesebene eine Machtoption sein, die von vielen in der Union und auch bei den städtischen Grünen favorisiert wird. Man schaue nur nach Prenzlauer Berg, wo das Besserbürgertum mit dem Seidensakko und Katzenkaffee in der Hand sehr wohl und überaus leicht zwischen CDU und Grünen pendeln kann. Beide Parteien teilen sich mittlerweile ein Wählerklientel. Während die Grünen ganz offen ihren Deutschlandhass der Welt zeigen und nur stellenweise mit Figuren im Südwesten ein bürgerliches Antlitz pflegen, versuchen die Führungskräfte in der CDU die schnell alternden Konservativen in ihrer Partei noch ein paar Jahre weiter zu täuschen, bis sie deren Stimmen nicht mehr benötigen.

Die Senioren und Unzufriedenen in der CDU wird man noch eine Weile als Wahlvieh melken, vielleicht noch bis zur nächsten Wahl, ehe auch sie sich anderswo umsehen werden, wenn dann noch viel von ihnen übrig ist. Unter Angela Merkel ist durchaus eine Wende gekommen. Nur wurden die Christdemokraten schlichtweg eine Partei der linken Mitte, die mitunter regelrecht grüne bzw. linksradikale Politik macht. Vor allem auf Bundesebene macht sich das bemerkbar. Kohleausstieg, Atomausstieg, Aussetzung der Wehrpflicht, offene Grenzen und Global Compact for Migration – im Grunde der feuchte Traum grüner Globalisten, der scheinbar von vielen in der CDU geteilt wird.

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