K.O.-Tropfen, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung

Eine 35-jährige Frau hatte ein sogenanntes »Szene«-Lokal in Hannover besucht und sich zu später Stunde auf den Heimweg gemacht. Doch noch vor der Bar sei ihr übel geworden und sie wurde ohnmächtig. Als sie wieder zu sich kam, befand sie sich halbnackt auf einer schäbigen Matratze in einem Flüchtlingsheim. Neben sich hatte sie den halbnackten Omer D., der sie begrapschte und befummelte. Sie sei wohl gerade noch rechtzeitig wieder zu Bewusstsein gekommen, bevor der Iraker sie vergewaltigen konnte. Sie widersetzte sich den Übergriffen des Irakers und weigerte sich, den von ihm geforderten Sexpraktiken nachzukommen. Daraufhin schlug der Asylant sie mehrfach. Die Frau konnte sich befreien und floh halbnackt aus dem Flüchtlingsheim. Die sofort alarmierte Polizei nahm den Aslyanten noch an Ort und Stelle fest und brachte ihn in Untersuchungshaft.
Nun musste sich der wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung vorbestrafte Omer D. vor dem Amtsgericht Hannover wegen der obigen Taten verantworten. Es konnte ihm nicht bewiesen werden, dass er sein Opfer selbst mit K.O.-Tropen oder ähnlicher Substanzen außer Gefecht gesetzt hat. Zumindest aber hat er die Wehrlosigkeit der Frau ausgenutzt und wollte an ihr seine Triebe befriedigen. Dementsprechend wurde der Iraker schuldig gesprochen. 13 Monate Knast lautet das Urteil.
Wie geringschätzig der Asylant das deutsche Recht achtet, zeigt die Tatsache, dass er mit 2,3 Promille Alkohol im Blut vor Gericht erschien. Sein Aslyantrag wurde zwischenzeitlich abgelehnt, seine Duldung läuft noch über sechs Monate. Omer D. ist Widerholungstäter. Seine Duldung läuft aus. Danach steht eine Abschiebung im Raum. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich absetzt, ist anhand dieser Sachlage relativ groß. Dennoch setzt das Gericht den verurteilten Straftäter nach der Verhandlung wieder auf freien Fuß.

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