UNO-Sicherheitsrat: USA fordern freie Wahlen in Venezuela

Das Regime von Nicolas Maduro gerät weiter unter internationalen Druck. Nachdem die meisten großen lateinamerikanischen Staaten (außer Mexiko und Kuba) und die EU-Staaten den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt haben, dessen Aufgabe es sein soll, für geordnete Neuwahlen in Venezuela zu sorgen, wächst der gegen Maduro Druck weiter.
Die USA haben eine neue diplomatische Initiative gestartet [siehe Berichte »Tagesschau«, »Wiener Zeitung«]. Im UNO-Sicherheitsrat haben sie einen Resolutionsentwurf vorgelegt. Dieser Entwurf fordert geordnete freie Wahlen in Venezuela und internationle Hilfslieferungen für die Venezolaner.
Maduro widersetzt sich beiden Forderungen. Er will keine Neuwahlen zulassen und keine Hilfslieferungen ins Land lassen.
Unterstützung für Maduro gibt es vor allem von aus der Türkei von Recep Tayyp Erdogan und aus Russland von Wladimir Putin. Auch die sozialistische Regierung von Kuba unterstützt weiterhin Maduro.

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