Das Giffey-und-Co-Prinzip: politische Karriere mit falschem oder gar keinem Abschluss

Die Freie Universität Berlin (FU) hat Franziska Giffey (SPD) den Doktorgrad entzogen. Die entsprechende Entscheidung des FU-Präsidiums fiel einstimmig aus. Es wurde auch höchste Zeit für diese Entscheidung, wollte die FU ihren Ruf als „Exzellenz“-Universität nicht noch weiter verspielen. Zur Begründung hieß es, Giffeys Doktorgrad sei durch „Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung“ erworben worden. Giffey habe Texte und Literaturhinweise anderer Autoren übernommen, ohne dies hinreichend zu kennzeichnen. Ein solches Urteil absehend, war Giffey bereits im Mai 2021 als Bundesfamilienministerin zurückgetreten. Allerdings hatte die FU im Jahr 2019 Giffeys Arbeit in einer ersten Überprüfung noch als „eigenständige wissenschaftliche Leistung“ bewertet, Giffey zwar eine Rüge erteilt, den Doktortitel aber nicht aberkannt.

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