Unter Gaunern

Der Al-Dingsbums-Clan ist wieder in seine Leverkusener Villa eingezogen, bis auf drei Clanbrüder, die vorübergehend anderswo untergebracht wurden. Hier wie da zahlt der Staat weiterhin die Miete. Und auch die Stütze wird wohl üppig fließen, jetzt, wo das Familien-Bargeld gerade etwas knapp geworden ist. Wem seine Mietkosten derzeit etwas zu hoch vorkommen, der sollte vielleicht ins Homeland NRW ziehen und sich dort eine Villa zulegen. Wenn wir den Focus richtig verstanden haben, können Sie etwa bei der Sparkasse Langenfeld problemlos einen Kredit über 500.000 Euro bekommen, auch wenn Sie, sagen wir mal als Gebäudereiniger, nur 2.900 Euro brutto verdienen. Bei Al-Dingsbums hat es jedenfalls geklappt.   Das bringt uns jetzt zu Jens Spahn – allerdings nicht wegen dessen Millionen-Kredit bei einer Sparkasse im Homeland. Obwohl auch Spahn als Mitglied einer ehrenwerten Gesellschaft ein besonderes Entgegenkommen erfahren haben dürfte. Nein, während der Sozialbetrug bei der Clanbande „höher als gedacht“ (Welt) sein soll, sind diese Millionen Peanuts gegen die Gaunereien der anderen ehrenwerten Gesellschaft. Allein zwei Milliarden zahlte das Spahn-Ministerium für Masken an Apotheker zu jeweils „nicht nachvollziehbar hohen Preisen“, stellten Ermittler nun fest. Außerdem wurde ein Milliardenschwindel bei Intensivbetten aufgedeckt. Nur um das Märchen von der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und den überlasteten Intensivstationen aufrecht zu halten. Noch Ende März log der Präsident vom DIVI-Intensivregister, Gernot Marx, schamlos in die Kameras: „Wir rennen sehenden Auges ins Verderben.“ Und Merkel daraufhin: „Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen.“ Inzwischen kommt selbst dem an dem Komplott irgendwie beteiligten Robert-Koch-Institut die „Vermutung, dass Krankenhäuser zum Teil weniger […]

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