Kommentar zu Aus eigenem Aufmarsch rasch losschlagen von Fritz aus Fritzlar

Als Antwort auf André_Möller.

Sehr geehrter Herr Möller,
Sie glauben doch auch nicht, daß sich die These vom sowjetischen Angriffsplan nur auf eine Quelle stützt. Nur kann man in einem Zeitungsartikel nicht mehr erwarten. Ich empfehle Ihnen von Bernd Schwipper „Deutschland im Visier Stalins: Der Weg der Roten Armee in den europäischen Krieg und der Aufmarsch der Wehrmacht 1941“. Ferner die einschlägigen Werke von Stefan Scheil selbst: „Präventivkrieg Barbarossa. Fragen, Fakten, Antworten“ sowie „Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs von 1940 bis zum Unternehmen Barbarossa 1941. (Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 41)“ und vielleicht auch „Ribbentrop.: Oder: Die Verlockung des nationalen Aufbruchs. Eine politische Biographie“. Die begründete Vermutung, daß Stalin einen Angriffskrieg gegen Deutschland geplant habe, ist im Grunde schon im Krieg aufgekommen, als die gewaltigen Mengen an Truppen und Material in Offensivstellungen direkt hinter der deutsch-sowjetischen Grenze offenbar wurden. Daß gerade die verlogene sowjetische Führung stets von Verteidigung sprach, wenn sie Angrifsskriege führte, sollte inzwischen jeder geschichtlich Interessierte wissen. Wie war das mit Polen 1939 und Finnland 1940?

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