Grüne Jugend offenbart sich selbst als kommunistische Bewegung

Der Kommunismus hatte und hat in Deutschland das Ziel, die freiheitlich-demokratische Grundordnung abzuschaffen und ein de facto diktatorisches System zu etablieren. Das ist unter anderem ein Grund, warum der Verfassungsschutz des Bundes wie auch der Verfassungsschutz in den einzelnen Bundesländern kommunistische, marxistische und leninistische Gruppen permanent überwacht respektive einige von ihnen bereits verboten wurden.
Dass es bei der mehrfach umbenannten SED noch immer eine kommunistische Plattform gibt, mag der Vergangenheit geschuldet sein. Auch diese wird nach wie vor vom Verfassungsschutz überwacht und gilt laut Bericht aus dem Jahr 2019 zu den »extremistischen Strukturen der Partei.«
Aber auch in anderen Parteien des links-grünen Spektrums hierzulande finden sich eifrige Verfechter und Befürworter des verfassungsgefährdenden und -feindlichen Kommunismus. Wie unter anderem bei derGrünen Jugend, die Ende April ihren Frühjahrskongress abgehalten hat. Ihr Logo zeigt eine junge Frau und einen jungen Mann, die Hand in Hand frontal dem Betrachtet entgegenschauen und die verbundenen Hände erhoben halten.
Historikern und politisch interessierten Menschen dürfte dieses Bild gleich bekannt vorgekommen sein. Die Grüne Jugend hat dieses Bild nämlich nicht selbst entworfen – Kreativität scheint nicht zu deren Stärken zu gehören – sondern ganz billig abgekupfert. Das Original jenes Bildes stammt aus dem Jahr 1931 und ist der KOMSOMOL, der Jugend der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) zugehörig. Zu jener Zeit lebte Stalin noch, ein Mann, der laut seinem Biografen Dimitri Wolkogonow alleine für den Tod von bis zu 22 Millionen Menschen verantwortlich ist. Diesem Verbrecher an der Menschheit zollt die Grüne Jugend mit der Verwendung eines Bildes Respekt und offenbart gleichzeitig damit die eigene politische Ausrichtug: wider der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

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