Fanatische Linke zünden Stühle vor dem slowenischen Parlament an

Von Dr. Janez Suša

Die Freitagsproteste der linken slowenischen Opposition ufern mehr und mehr aus.

Am vergangenen Freitag drohte der linke Aktivist und Theaterdirektor Jaša Jenull mit einem Putsch durch Brandstiftung vor dem slowenischen Parlament. Der Inhalt der Drohung blieb zunächst auf das Verbrennen von Stühlen beschränkt. Gemeint waren die Stühle der Parlamentsabgeordneten, die stellvertretend für ihre Inhaber im Feuer verschwinden sollten. Ergo die Drohung mit einem kommunistischen Staatsstreich.

In dem Video von der Verbrennung der Stühle auf dem Platz vor dem slowenischen Parlament ist eine Frau in einem roten Mantel zu sehen, die zunächst eine brennbare Flüssigkeit aus einer roten Flasche über alle Pappstühle gießt. Dann nahm sie ein Feuerzeug und zündete das Feuer an. Eine weitere Frau in einem grauen Mantel kam hinzu und zündete das Feuer ebenfalls mit einem Feuerzeug. Die Stühle gingen sofort in Flammen auf.

Die fanatisierte Menge jubelte laut und enthusiastisch, als der Hauptredner, Jaša Jenull während des Brandes ausrief: „Das ist eine Drohung, das ist eine Drohung!“

Haben Jaša Jenull und seine Anhänger die Absicht, das slowenische Parlament niederzubrennen und eine kommunistische Diktatur einzuführen? Vergleiche mit dem von den Nationalsozialisten angezettelten Reichstagsbrand von 1933 drängen sich auf.

Die Freitagsproteste in Laibach ähneln immer mehr den Nazi-Aktionen von 1933 · Foto: STA, Wikipedia

Das slownische Onlineportal DEMOKRACIJA kommentiert das Geschehen: „Machen wir uns nichts vor, wir haben es in Slowenien mit naziähnlichen kommunistischen Agitateuren zu tun. Sie drohen offen und verwenden Nazi-Methoden wie Hetzkampagnen, Propaganda, Einschüchterung und Brandstiftung.“

Die Polizei, die bei der Brandstiftung anwesend war, schritt gegen das Geschehen nicht ein, obwohl in Slowenien das Verbrennen von Gegenständen im Freien oder auf öffentlichen Plätzen verboten ist. Auch auf einer privaten Wiese muss man, wenn man trockene Äste verbrennen wollen, vorher die Feuerwehr informieren und deren Genehmigung einholen. Pappe und Papier dürfen im Freien überhaupt nicht verbrannt werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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