Robert Habeck leidet unter Sexismus im Ringen um Grüne Kanzlerkandidatur

Es waren jetzt einige wenige Tage, um über die Aussicht, Annalena Baerbock könnte möglicherweise die nächste Bundeskanzlerin werden, hinweg zu kommen. Ich weiß, es tut weh, aber ich lege jetzt einfach nochmal den Finger in die Wunde. Dass die Grünen friedlich und ohne großes Drama zu einer Einigung in der K-Frage gekommen sind, während die Union das erst nach einem Verhandlungsmarathon mit gefühlten fünf politischen Morden geschafft hat, wurde den Grünen hoch angerechnet. Baerbock ließ es immer so aussehen, als hätte Habeck gar nicht wirklich Anspruch erhoben – so, als wollten sie die Entscheidung ursprünglich durch ein Duell in Schere-Stein-Papier austragen, doch dann hat Habeck freiwillig aufgegeben, weil Baerbock ja so viel „Realitätserfahrung“ hat und sich so gut in Themen einarbeiten kann. Doch ein Zeit-Interview mit Robert Habeck rückt den Prozess der Entscheidungsfindung nun in ein etwas anderes Licht. Sieht es hinter den Kulissen vielleicht doch nicht so blumig aus?

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