»Ihr seid Betrüger!«

Die Leute der BLM-Bewegung stellen sich gerne als sozial verantwortlich dar, als Vertreter von Minderheiten, als deren angebliches Sprachorgan. Das ist in weiten Teilen glatt gelogen. Einer der bekanntesten Verfechter von BLM ist der Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton, dessen Gehalt dieses Jahr etwa 70 Millionen Euro betragen wird – dafür, dass er mit einem Auto schnell im Kreis fährt. Sein Vermögen wird auf in der Zwischenzeit über 250 Millionen Euro taxiert. Eine andere BLM-Vertreterein hat sich vor wenigen Tagen eine mehrere Millionen US-Dollar teure Villa gekauft. So weit zum Thema soziale Verantwortlichkeit.
Doch in der Zwischenzeit sorgen nicht nur diese beiden – zugegeben besonders herausragenden – Beispiele für immer mehr Kritik an der BLM-Bewegung. Sie ist demokratiefeindlich, gewaltbejahend, gewaltorientiert und stellt in den USA ein Gefahr für die Verfassung dar. Das sind die Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden. Doch auch aus den Reihen der Bevölkerung wird die Kritik lauter. Vor allem der asiatischstämmige Teil der US-Bevölkerung wird immer wieder von rassistisch motivierten Schwarzen angegriffen.
Aber auch aus den eigenen Reihen hagelt es massiv Kritik an der BLM-Politik. Tamika Palmer aus Louisville im US-Bundesstaat Kentucky geht hart mit dem örtlichen BLM-Ableger ins Gericht. Sie habe niemals etwas mit BLM zu tun gehabt, schreibt sie in densozialen Netzwerken. »Das sind alles Betrüger, auch Attica Scott (Anm. d. Red: Mitglied der US-Demokraten und des Repräsentantehaus von Kentucky) ist eine Betrügerin«, wettert Palmer. 
Im März vergangenen Jahres wurde ihre Tochter Breonna Taylor bei einem Polizeieinsatz in Louisville gegen gewalttätige BLM-Anhänger erschossen. Palmer weiter: »Du (Attica Scott) hast Geld im Namen meiner Tochter und ihrer Famile eingesammelt und einkassiert, hast aber nie etwas für uns oder für meine Tochter getan. Wir haben auch nie darum gebeten. Du hast also uns und die Menschen, denen Du das erzählt hast, betrogen.«
Attica Scott, der diese Vorwürfe gelten, hat sich bisher geweigert, sich zu äußern. Für ihren Platz imRepräsentantenhaus von Kentucky kassiert Scott jeden Tag knapp 190 US-Dollar.

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