Kommentar zu Eine Selbstaufgabe von Diogenes

Ich frage mich, in welchem mentalen Zustand unsere „Bevölkerung“ inzwischen angekommen ist. Früher sagte der Volksmund: „Wie der Herr so’s Gescherr“. Heute gilt: „Wie’s Gescherr so der Herr.“

Die gewählten Abgeordneten treten nicht mehr als Sachwalter des Souveräns auf, des Freien Bürgers, sondern als Lakaien einer Obrigkeit. „Die Regierung braucht ein neues/anderes Gesetz? Kein Problem, das beschließen wir.“

Warum können die Parlamentarier Handlanger einer Obrigkeit sein?
Weil die Bürger mental zu Untertanen geworden sind. Und darum „die da oben, die Experten“ schalten und walten lassen. Weil sie beschützt werden wollen vor Rechts, gerettet werden wollen vor dem Corona-Tod, und dem Klima-Tod, und dem Atom-Tod, und … und natürlich Rundumversorgung

Natürlich nicht a l l e Bürger, aber der Mainstream.

Es gibt auch allerlei Querdenker. Die sind nur „wenige“.
Darum schließen sie sich zu Massen-Demos zusammen und „fahren nach Berlin“

Diese Querdenker könnten sich aber doch auch, statt in Massen, in Kleingruppen vernetzen und jede mit je einem Abgeordneten liieren: „Wir haben ein Anliegen. Wenn du uns vertrittst, wählen wir dich wieder. Wenn du uns verrätst, wechseln wir. Deal?“

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